Weihnachtskrippen und 3D-Druck eine tolle Kombination ! Teil 1

Howdy 🙂 !

Ich hoffe es geht euch gut?

Endlich habe ich mal wieder Zeit gefunden einen neuen Beitrag zu schreiben. Viele werden sich fragen, warum ich diesen Beitrag nicht vor dem nÀchsten Weihnachtsfest veröffentliche.

Eine gute Frage, die ich mir auch gestellt habe.

Doch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es einige Zeit dauert bis sich neue Informationen verbreiten. Außerdem braucht es einige Vorbereitungszeit bis die Planung fĂŒr eine Krippe steht und diese schließlich auch gebaut ist.

Auch bin ich gespannt wie euch die Kombination aus mehreren Fertigungsverfahren gefÀllt. In diesem Fall waren es SÀgearbeiten, Klebetechnik und der 3D-Druck.

Die Krippe entstand als Weihnachtsgeschenk fĂŒr meine Schwester. Es sind einige FreudentrĂ€nen geflossen, was fĂŒr mich natĂŒrlich ein tolles Kompliment ist. Einfach ein wunderschönes GefĂŒhl, wenn die eigene Arbeit so gewĂŒrdigt wird.

Damit ihr die Möglichkeit habt euch oder eure Lieben Àhnlich zu beschenken, möchte euch gerne eine Möglichkeit zeigen wie ein solches Projekt aussehen kann.

Die Planung

Bevor es richtig losgeht, sind folgende Fragen zu klÀren. Dabei ist es wichtig vom Groben ins Detail zu planen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr verfĂŒhrerisch ist sich an kleinsten Details aufzugeilen (z.B. diese tolle Laterne muss unbedingt an die und die Stelle).

Das Ende vom Lied ist meistens, dass man sich verstrickt und nix mehr passt.

  1. Wieviel Platz habe ich? Wie groß soll die Krippe ĂŒberhaupt werden?

Durch ein GesprĂ€ch mit meiner Mutter wusste ich, dass meine Schwester eine große Kommode hat. Grob geschĂ€tzt waren es also 100cm LĂ€nge und 50 cm Breite die zur VerfĂŒgung standen. Die Höhe war nebensĂ€chlich da keine weiteren Regalbretter ĂŒber der Kommode angebracht waren. Falls ihr die Möglichkeit habt, solltet ihr den Platz natĂŒrlich genau ausmessen.

Um noch ein paar Reserven zu haben wurde die GrundflÀche mit L:76cm auf B:45 cm festgelegt. Auf dieser FlÀche konnte die KreativitÀt sich voll und ganz austoben.

1.Welche Materialien sollen verwendet werden?

Bei so einer FlĂ€che spielt das Gewicht eine Rolle. Die Krippe soll stabil sein aber darf beim Aufbau, durch das Gewicht, keine RĂŒckenschĂ€den hinterlassen. Bei dem hier vorgestellten Beispiel war es schon knapp :).

Die Wahl fiel auf den Werkstoff Kiefernholz, das Holz hat gegenĂŒber Pappel und Ahorn eine schönere Maserung, aber lĂ€sst sich trotzdem gut schneiden. Das Ganze gibt es in Plattenform in verschiedenen GrĂ¶ĂŸen und StĂ€rken im Baumarkt. Ich habe mich dort von einem Bekannten beraten lassen.

Um die Bretter spĂ€ter zu verbinden habe ich mich fĂŒr Messing Holzschrauben entschieden. Falls spĂ€ter keine Schrauben zu sehen seien sollen, können diese entweder durch Dekomaterial verdeckt werden oder ihr arbeitet mit Zapfen und Leim. Doch ich mag es rustikal und somit sind die Schraubköpfe kein Problem, vor allem passt das Messing farblich perfekt zum Holz.

Um den spĂ€teren Materialverbrauch einschĂ€tzen zu können, mĂŒssen wir natĂŒrlich wissen, wie das ganze spĂ€ter aussehen soll. Der nĂ€chste Tagesordnungspunkt lautet also…….?

2.Wie soll die Krippe spÀter aussehen?

Ihr könnt natĂŒrlich ganz „old school“ einfach mit Bleistift eure Ideen aufs Blatt bringen. FĂŒr kleinere Projekte mache ich das hĂ€ufig, da es oft schneller geht. Doch die Zeit bleibt nicht stehen und mittlerweile gibt es auch kostenlose CAD-Programme, die hier nĂŒtzlich sind. Ich benutze hierbei Fusion 360 von Autodesk.

Vorteile eines solchen Programms sind, dass alle Teile in 3D dargestellt werden und ihr somit sehen könnt wie das Endergebnis wirkt. Auch Zeichnungen werden vom Modell abgeleitet und ihr seht direkt was, wie oder wo abzusÀgen oder zu bohren ist.

Bevor ihr Figuren mit dem 3D-Drucker ausdruckt, können diese direkt in der 3D-Szenerie abgebildet werden um mögliche Skalierungen vorzunehmen.

Also insgesamt eine tolle Sache.

Sobald ihr die Zeichnungen fĂŒr die Weihnachtskrippe fertig habt, ist es wesentlich einfacher die Menge an Baumaterial zu bestimmen. Das spart Zeit und Geld, da FehlkĂ€ufe vermieden werden können.

To be continued…

Nachdem ihr nun die passenden Materialien beisammenhabt, kann der Spaß beginnen.

Doch, wie ich das bei meiner Krippe gelöst habe, zeige ich euch im nÀchsten Beitrag ;). Hier wird auch detailliert beschrieben welche Dekomaterialien verwendet wurden und wo die 3D gedruckten Figuren zu finden sind.

Außerdem welches Holzfilament zum Einsatz gekommen ist und welche Parameter am 3D-Drucker wichtig waren.

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen und ihr seid auf den 2. Teil gespannt.

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen lasst mir doch gerne einen Kommentar da. Ansonsten wĂŒnsche ich euch viel Spaß beim Bauen und bis zum nĂ€chsten Mal.

Ciao.

 

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