7 Campingplätze für den Wohnmobil Urlaub in Italien Teil 2

Hi,

wie geht’s dir? Ich hoffe gut. Bist du bereits in Urlaubs-Stimmung. Sehr gut! Denn nun geht es weiter mit dem  2.Teil des Beitrages.
Nachdem der letzte Teil in Rom endete, geht es nun direkt weiter mit der nächsten Campingplatz Beschreibung.

Der Platz heißt Vulcano Solfatara und er hat es in sich. Warum ?

Nun, dieser Campingplatz befindet sich in einem Vulkankrater. Ab und zu wehte uns sogar ein bisschen der Schwefelgeruch um die Nase. Das Tolle ist, ihr dürft den Krater sogar ohne extra Kosten besuchen. Das gilt natürlich nur, falls ihr die Campinggebühren bezahlt habt.
Im Krater erwarten euch heiße brodelnde Schlammseen, eine uralte Schwitz- bzw. Dampfgrotte, Spalten aus denen zischend der Dampf austritt und eine Mineralwasser Quelle.

Ach ja einen Pool gibt es auch, nix besonderes aber ok.

Für die Taucher unter euch gibt es sogar noch einen besonderen Leckerbissen. Und zwar gibt es in der Bucht eine versunkene römische Stadt.
Es war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis. Leider hab ich nur einen Tauchgang mitmachen können. Mein Magen wollte nach dem ersten Tauchgang unbedingt die Fische füttern. Danach brauchte ich erst einmal eine ausgedehnte Ruhepause ;).
Von dort aus ging es nach Pompeii, welches nur ein paar Kilometer entfernt ist. Das sich der besuch dieser römischen Stadt lohnt, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.

Nach der Erkundungstour und vielen faszinierenden neuen Eindrücken sind wir noch  am gleichen Tag nach Rimini gefahren.

Nachdem wir gegen Mitternacht in Rimini angekommen sind, haben wir uns natürlich erst einmal einquartiert.
Der Name ist Camping Maximum und der Platz ist soweit in Ordnung. Nix besonderes und in der Hauptsaison dürfte es auch eher laut dort sein.Teilweise waren die Parzellen direkt neben den Bahngleisen. Für unerschrockenen Party Liebhaber ist das noch machbar, aber wer Ruhe sucht ist hier falsch. Allerdings ist Rimini auch eher als Partystadt bekannt.

Nach ein paar Tagen Strandurlaub und auch der einen oder anderen Party ging es weiter nach…. Venedig.
Venedig ist eine umwerfende Stadt und immer einen Besuch wert. Definitiv ein must-see und irgendwann werde ich die Stadt noch einmal besuchen, dann  lasse ich mir allerdings mehr Zeit.

Wir platzierten unser Wohnmobil auf dem Camping Venezia Village.  Ein sehr schöner Platz mit sauberen sanitären Anlagen und sogar mit einem kleinen Pool (gegen Aufpreis) mit spezieller Beleuchtung (Lichttherapie).

Die Steckdosen waren sogar besser abgesichert (10A) so dass wir unsere Klimaanlage laufen lassen konnten.  Der Zugang zu Venedig ist denkbar einfach per Bus zu erreichen und die Haltestelle ist nur ein paar Minuten Fußmarsch entfernt. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. Es war auch angenehm ruhig, so dass nach einem Marsch durch Venedig die Erholung nicht zu kurz kam.

Als letzter Stopp vor der Heimreise entschieden wir uns für einen Besuch des Lago Maggiore. Ein wunderschöner See an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Er lädt zum Relaxen, Schwimmen und Tauchen ein. Und auch die verschiedenen kleinen Dörfchen besitzen einen ganz besonderen Charme. Wir entschieden uns für den Campingplatz  Camping Riviera Cannobio. Der Platz war sauber und hatte einen sehr schönen Zugang zum See, also ähnlich eines kleinen Kiesstrandes.

Es war insgesamt auch sehr ruhig und überall konnte man in kleinen Parkanlagen Spazieren gehen.  Verbunden mit einem schönen Blick auf die Berge konnte man hier wirklich die Seele baumeln lassen. Wenn dann langsam die Sonne untergeht sind die Beleuchtungen der Häuser zu erkennen. Wie Glühwürmchen sahen die Lichter aus. Dazu noch ein leckeres Essen  und es heißt „Carpe Diem“. Der Tag ist dann wirklich genutzt.

So nun sind wir zum Ende des Beitrages gekommen, ich hoffe ihr habt ein paar neue Anregungen für euern Urlaub bekommen.
Falls  noch Anregungen oder Fragen auftauchen, dürft ihr diese natürlich in das kommentar-Kästchen schreiben.

Auf jeden Fall wünsche ich euch einen schönen Urlaub.

Indiana Jones – Wie kleine Abenteuer helfen mal abzuschalten

Der Winter neigt sich dem Ende zu und ich freue mich darauf endlich wieder öfter draußen zu sein.

Eins mit der Natur sein, um für mich die Frage beantworten zu können, welche Werte wirklich zählen.

Klar, im Winter kann man auch Streifzüge durchs Land unternehmen. Aber mal ehrlich, wenn es nicht gerade trocken ist und die Sonne scheint, dieses grau in grau ist nicht gerade einladend.

Ich bin halt eher ein Sommerkind ;).

Waldspaziergänge-Ideal für Körper und Geist


Auf jeden Fall wurde es wieder höchste Zeit einen Ausflug zu unternehmen. Da ich merke, dass Wälder eine unglaubliche ausgleichende Wirkung auf mich haben, war eigentlich schon entschieden, dass es in eine Waldregion gehen würde. Übrigens gilt der Aufenthalt im Wald, besonders in Japan, als eine eigenständige Therapie und wird mit dem Begriff Shinrin Yoku beschrieben.

Also Waldspaziergänge stärken dich und das sogar auf mehreren Ebenen.

Es wird spannend…

Um den Indiana Jones in mir zu befriedigen haben ich und ein Kumpel, die Wanderung sogar noch weiter aufgepeppt. Es ging Richtung Bad Bergzabern, genauer gesagt in das verschlafene Örtchen Oberotterbach. Dort befinden sich zum einen unterschiedliche Geocaching Touren und zum anderen gibt es dort noch ein Haufen Westwall Bunker. Die meisten Bunker sind gesprengt, doch mit der Hilfe von Informationstafeln, kann man sich gut vorstellen wie das Ganze einmal ausgesehen haben muss.

Bei manchen dieser Ruinen muss man sich durchs Unterholz kämpfen, was den Trip nur noch abenteuerlicher macht.

Doch kommen wir zum Geocaching, die Hauptattraktion für meinen Begleiter. Die Geocaching-/ Bunker-Tour war sehr schön miteinander kombiniert. Und der Schwierigkeitsgrad (Verstecke für Caches) war gut gewählt, meinte mein Gefährte.

Wir waren irgendwann wirklich erschöpft und können somit sicher sagen, etwas für unsere Fitness getan zu haben. Es ging abwechselnde den Berg rauf und runter und vermeintliche Abkürzungen konnten oft einen erhöhten Schwierigkeitsgrad bedeuten.

Zum Glück hatte ich meinen Regenponcho dabei, der hat sich wirklich gelohnt. Geschätzt waren wir die Hälfte der Strecke dem Regen ausgesetzt und somit kamen wir am Ende doch gut Feucht bei unserer „Expeditionsbasis“ an.

Wohnmobile sind super…

Die „Expeditionsbasis“ ist natürlich unser altes Ducato Wohnmobil mit Knaus Traveller 570 Aufbau. Ich liebe diese alten Wohnmobile einfach, bei den neuen musst du nur einmal durchlaufen und hast garantiert 5 Plastiknippel abgerissen. Bei unserer alten „Weinbergschnecke“ passiert das nicht so schnell und wenn doch was kaputtgeht, kann man es wenigstens selber wieder in Ordnung bringen.

Ich schweife ab. Ähhhmm…

Eigentlich wollten wir ein paar Tage dort verbringen, aber die Wettervorhersagen für den nächsten Tag waren ernüchternd. Somit entschieden wir uns, als gute alte „Schönwetter-Camper“, das Vorhaben abzubrechen. Nach einem üppigen Abendessen sind wir dann wieder nach Neustadt gefahren.

Der Trip war zwar kürzer als geplant, doch er hat sich echt gelohnt.

Es ist bemerkenswert wie so ein Tag im Wald für neue Kräfte sorgen kann. Auch ist es schön zu sehen bzw. zu hören, dass die Vögel wieder anfangen zu zwitschern. Der Frühling kündigt sich an.

Mal preiswert abschalten… 😉

Insgesamt hatten wir somit für sehr wenig Geld einen Haufen Spaß.

Also möchte ich Dich hiermit ermuntern auch Kurz-Urlaube zu machen. Nehmt dir die Zeit und startet kleine Unternehmungen, wandere, schließe dich mit anderen zusammen und genießt die Natur.

Es muss nicht immer das teure Wellness Wochenende oder die Pauschalreise sein, schließlich muss das Geld ja auch wieder verdient werden.

Wälder dort draußen kannst Du umsonst entdecken, deine eigenen Abenteuer erleben.

Schalte öfter mal ab :).

Ich hoffe Dir hat der Beitrag hat gefallen und wie immer freue ich mich über Kommentare und Anregungen.

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