Camping in Prag an Sylvester.

Howdy!

Zuallererst, wünsche ich euch ein frohes neues Jahr. Ich hoffe ihr hattet einen tollen Start ins neue Jahr und habt nicht schon alle guten Vorsätze über Bord geschmissen. Da ich dieses mal ein bisschen etwas aufregenderes erleben wollte, habe ich mit Freunden entschlossen das neue Jahr in Prag willkommen zu heißen. Wie immer wurde alles auf den letzten Drücker geplant. Da wir mit unserem Wohnmobil fahren wollten, Zelt ist bei den Temperaturen ein no-go, mußte ersteinmal ein passender Stellplatz reserviert werden. Das ganze ging erstaunlich einfach, beim zweiten Versuch gleich ein Treffer. Unsere Wahl fiel auf den Campingplatz Caravan Camping Cisarska Louka er bot die benötigten Vorrausetzungen. Sprich er war offen, relativ günstig, hatte Stromanschluss und Prag war einfach zu erreichen.

Soweit, so gut, die Reservierung war auch schnell abgewickelt und so konnte das Abenteuer beginnen. Leider wurde unsere Reisegruppe zahlenmäßig dezimiert, verursacht durch einen bösen Magen-Darm Virus. Der Betroffene hatte für ein paar Tage ein sehr intimes Verhältnis mit dem Porzellangott. Ihr kennt den armen Kerl, er hat für modular-leben schon einen Gastbeitrag geschrieben ;).

Für die Fahrt haben wir circa 8 Stunden gebraucht da viele Raucherpausen eingelegt wurden. Natürlich darf die Vignette nicht fehlen, die haben wir an der ersten Tankstelle hinter der Grenze gekauft. Dank Navi verlief die Fahrt ansonsten relativ unspektakulär.

Am Campingplatz angekommen wurden wir von einem älteren Ehepaar begrüßt und wir erfuhren das der Campingplatz schon seit 20 Jahren als Familienbetrieb geführt wird. Tradition verpflichtet und somit wurden wir auch stets freundlich und zuvorkommen behandelt. Wir haben praktischerweise unsere Tagesfahrkarten für den öffentlichen Verkehr auch direkt Vorort kaufen können, was somit Zeit und Nerven gespart hat. Was auch noch interessant ist, es gibt dort für günstiges Geld Zimmer die gemietet werden können. Wir haben diese kurzfristig für zwei Freunde, welche nachgekommen sind, reservieren können. Nix besonderes aber sauber. Insgesamt negativ sind uns nur die Duschen aufgefallen da das Wasser meistens zu kalt war oder kurzfristig zu heiß. Laut den anderen Gästen konnte man aber auch Glück haben :). Aber wie gesagt, für das Geld, an Sylvester und das so Nahe an Prag ist das ok.

Es ist zudem sinnvoll eine Touristen App aufs Handy zu laden, das erspart euch eine Menge Ärger beim Fahrplan lesen. Trotzdem haben wir gefühlte Stunden damit verbracht uns zu orientieren.

Aufgepasst!

Kommen wir zu den Sicherheitsregeln:

  • Kein Geldwechseln auf der Straße
  • Tragt eure Geldbörse in einer Innentasche des Mantels
  • Macht einen Festpreis mit den Taxi Fahrer aus
  • Ruft nur Taxen aus der Taxizentrale
  • Setzt euren gesunden Menschenverstand ein

Wir hatten von diesen Regeln vorher gehört und haben und trotzdem nur teilweise daran gehalten. Und jaaaa, wir haben es bereut 🙂 . Ein Kumpel wurde an Geldautomaten angesprochen ob er einen 1000 Kronen Schein gegen  2 x 500 Kronen tauschen könne. Wir haben uns die Scheine auch noch angeschaut, leider nicht genau genug. Beim späteren Bezahlen im Kleidungsgeschäft gab es dann ein böses erwachen. So waren umgerechnet 40 Euro auf einen Schlag gegen einen wertlose Währung umgetauscht. Also es passiert wirklich, seit nicht so gutmütig bzw. leichtgläubig.

Ein paar Mädels die wir getroffen haben erzählten, dass sie vom Taxi Fahrer verarscht wurden und für eine 5 Minuten Fahrt umgerechnet 40 Euro bezahlt haben. Also bei mehr als 300 Kronen die Fahrt, genau hinsehen.

Glücklicherweise sind die meisten Prager aber herzensgute Menschen und wir haben mit vielen von ihnen tolle Gespräche geführt und auch einige Tipps, was Feiern und Sehenswürdigkeiten angeht, bekommen.

„Must see“!

Prag ist eine wunderschöne Stadt und es gibt unheimlich viel zu sehen. Das Nachleben haben wir vorallem in Bars gen0ßen von denen es dort unheimlich viele gibt. Auch mehrere Diskotheken sind in der Nähe der Altstadt zu finden, doch die waren an Sylvester total überfüllt und wir hatten keine Lust zum Anstehen.

Ansonsten lohnt sich:

  •  Die Altstadt von Prag
  • Der Altstädter Ring
  • Das Rathaus
  • Die astronomische Uhr
  • Die Karlsbrücke
  • Die Prager Burg und den Veitsdom
  • Der Prager Pulverturm

Diese Sehenswürdigkeiten befinden sich relativ Nahe zueinander und waren in den 3,5 Tagen problemlos zu besichtigen.

Was uns nicht gefallen hat waren die Asia Märkte, die waren rausgeschmissene Zeit. Die Waren hätte ich in Deutschland für ähnliche Preise bekommen und bei teuren Produkten ist der Kauf ohne Garantie zu gefährlich. Also, das könnt ihr euch schenken.

Insgesamt war der Trip richtig super und es hat sich auf jedenfall gelohnt. Also Sylvester in Prag, gerne wieder. Ich hoffe ich konnte euch ein paar Ideen für euer nächstes Sylvester liefern. Ansonsten ist Prag natürlich das ganze Jahr über ein lohnendes Reiseziel. Wie immer freue ich mich über Fragen oder Kommentare. Lasst die Finger glühen 🙂

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Die Weihnachtsdruckerei update!

Wie versprochen habe ich noch ein paar Weihnachtsgeschenke, die sich mit eurem 3D-Drucker herstellen lassen. Dies ist somit die Fortsetzung zur Weihnachtsdruckerei. Die ich gerne auch Sachen verschenke die einen persönlichen Bezug zu mir haben, werden die Geschenke diesmal ausdruckt. Den kaufen ist nun doch zu einfach. Aber legen wir los.

Longer Lockable Present Ornament

Die benötigten Druckdateien für dieses tolle Geschenk bekommt ihr hier. Es handelt sich hierbei um eine abschließbare Geschenkebox. Wie es sich gehört ist sogar die Schleife gedruckt. Die gedruckten Schleifen werden später einfach über die Box geschoben. Ich habe mich für die längere Version der Box entschieden. Damit ich einen Amazon-Gutschein darin verschließen kann. Das Endergebnis ist echt toll geworden.

Druckereinstellungen

Zum Einsatz kamen zwei unterschiedliche Farben, das Material ist Petg. Die Temperaturen waren beim Hotend 240°C und beim Druckbett 80°C. Die Schichthöhe war wieder 0.2 mm. Das Einzige was ein bisschen knifflig seien könnte, ist der Schlüssel. Ich habe ihm am flachen Ende des Schlüsselblattes aufgestellt und Support benutzt. Der Support natürlich am Schlüsselblatt und am Griff. Achtet drauf das die Spitze des Supportes eine geringe Auflagefläche hat, damit ihr ihn später entfernt könnt.Ich habe den Schlüssel und die Schlossteile mit 100% „Infill“ gedruckt, wegen der Stabilität. Für die Box und die Schleifen habe ich mit 40% „Infill“ gearbeitet, damit der Druck nicht solange dauert. Sodele und schon kommen wir zum nächsten Kandidaten.

Keychain Screwless Heart Gears

Gleich das Wichtigste zuerst die benötigten Druckerdaten, hier sind sie. Und da sagt noch einmal jemand wir Männer wären Gefühlskrüppel ;). Dieser Anhänger kommt vom Herzen und sieht passenderweise, auch so aus. In diesem Fall hab ich gleich zwei ausgedruckt für meine Mum und meine Tante. Jup, “ we are Family….“ nein keine Angst ich fange nicht an zu singen. Aber Familie und Freunde sind nun einmal das Wichtigste und so habt ihr eine weitere Möglichkeit, dieses zu zeigen. Natürlich hat es mich gereizt das ganze auszuprobieren.

Sobald ihr alle Teile ausgedruckt habt könnt ihr euch bei YouTube dieses Video anschauen. Es ist eine gute Anleitung, wie genau die Zahnräder zusammen gebaut sein müssen, damit sich alles schön bewegen lässt.

Druckereinstellungen

Auch hier bleiben die Einstellungen gleich. Den“ Infill “ hatte ich bei 40 % stehen. Ihr könnte noch ein bisschen die Auflösung erhöhen, indem ihr die Schichtstärke auf 0.1 mm setzt. Aber es ist kein großer unterschied zu sehen.

So liebe Leser ich hoffe euch hat dieses kleine Update gefallen. Wie üblich freue ich mich über Kritik und Anregungen, welche ihr gerne in Form eines Kommentares zum Ausdruck bringen könnt.

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Die Weihnachtsdruckerei!

Howdy,

das Jahr neigt sich dem Ende zu und die Feiertage stehen vor der Tür. Es wird Zeit, den fehlenden Weihnachtsschmuck zu besorgen. Und was läge da näher, als seinen Schmuck selber auszudrucken :). Davon mal abgesehen dass nun alle in die Läden stürmen und es entsprechend voll dort ist. Deshalb habe ich mich für uns mal ein bisschen umgeschaut und bin bei thingiverse.com fündig geworden. Da die Zeit schon wieder knapp wird, werde ich den Beitrag einfach bis Weihnachten aktualisieren und neue Kunstwerke vorstellen. So habt ihr die Möglichkeit einige Sachen zu drucken bevor Heiligabend da ist. Also fangen wir an.

Gyroscopic Christmas Ornament

Es handelt sich hierbei um ein Schmuckstück mit mehreren Ringen. Diese Ringe lassen sich einzeln verdrehen und das Endergebnis sieht dann einem Gyroskop ähnlich. Das hat auf jeden fall nicht jeder an seinem Weihnachtsbaum hängen.  Die benötigten Daten findet ihr hier.  Einfach oben rechts auf „DOWNLOAD ALL FILES“ drücken und schon habt ihr die .stl Dateien. Das ganze dann wie gewohnt bei Craftware, Repetier Host oder eurem favorisiertem Programm hochladen und drucken.

Welche Druckereinstellungen?

Ich habe als Material Petg „Natur“, was ein Name für Plastik ;), benutzt. Die Temperaturen sind 240°C für das Hotend und 80°C für das Druckbed, die Layerhöhe (Schichthöhe) ist 0.2 mm und der Infill (Materialmenge im Inneren des Objektes) steht bei 30%. Es geht wahrscheinlich auch weniger Infill, aber es soll ja auch ein bisschen Gewicht haben. Die einzelnen Ringe könnt ihr mit einem dünnen Messer voneinander trennen, falls sie stellenweise verklebt seien sollten. Aber nun kommen wir zum nächsten Kandidaten, etwas ganz speziellem.

Costumized Snowflakes

Die benötigte Anleitung und die Daten bekommt ihr hier. Ich habe den Namen der speziellen Schneeflocken etwas gekürzt 😉 aber der Link ist richtig. Sodele, was ist soooo besonderes an diesen druckbaren Schneeflocken? Um es kurz zu machen, das Design jeder Schneeflocke wird über einen mathematschen Algorithmus erstellt. Ihr könnt somit zum Beispiel euer Geburtsdatum, Hochzeitstag oder sonstige Zahlenfolgen eingeben und bekommt jeweils ein neues Design eurer Schneeflocke. Das ist doch mal echt was g….. ähh ich mein tolles :).

Das ganze funktioniert so. Ihr benutzt den oberen Link (auf hier drücken) dann steht oben rechts „open in Customizer“. Dort werdet ihr euch registrieren müssen falls ihr noch keinen Account habt. Als nächstes öffnet sich ein Fenster mit den Reitern snowflake, tweaks und build-plate. Bei snowflake gebt ihr unter Seed eure Zahlenfolge ein z.B. 10071981. Bei part solltet ihr „plate for printing“ auswählen damit ihr drei ineinander steckbare Teile bekommt. Bei „snowflake ornament“ wird eine einteilige Schneeflocke mit Anhänger erstellt. Bei „tweaks“ könnt ihr die Druckeigenschaften für eurer Schneeflocke anpassen.

Bei „minthickness“ solltet ihr mindestens 1 angeben sonst werden vorhandene Stege einfach zu dünn. Ihr könnt sie dann nicht mehr vom Druckbett lösen ohne sie zu zerstören. Ansonsten ist ausprobieren angesagt. Unter „build-plate“ könnt ihr die Ausmaße eures Druckbettes angeben, dann könnt ihr sehen, wie die einzelnen Teile bei dem Druck angeordnet sind und ob ihr die Schneeflocken noch skalieren könnt.Habt ihr alles soweit angegeben,  gibt es rechts oben ein Button der heißt „Create Thing“, dort bitte drücken und es wird eine druckbare .stl Datei erstellt. Nun heißt es warten. Die Zeitspanne reicht von 5 Minuten bis ein zu paar Stunden, ihr könnt euch aber per Mail informieren lassen sobald die Dateien zu bekommen sind.

Welche Druckereinstellungen?

Die .stl Datei wie gewohnt ausdrucken lassen. Ich habe wieder Petg „Natur“ benutzt, die gleichen Temperaturen, allerdings als Schichthöhe 0.1 mm und den Infill auf 100% gesetzt. Es kann auch sinnvoll sein, das Muster für den Infill auf  konzentrisch zu stellen. Das sollte in diesem Fall für noch mehr Stabilität sorgen.

Übrigens ist es nicht einfach die Schneeflocken vom Bett zu bekommen, also lasst euch Zeit.

So, das war es erstmal, wie versprochen halte ich euch auf dem Laufenden, sobald ich neue Objekte getestet habe. Bis dahin bei Fragen, Anregungen etc. könnt ihr mir gerne einen Kommentar zukommen lassen.

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Wir bauen uns einen Holzbackofen… Teil 1

Am Anfang war der Hunger…

Doch was sollte meinen Gaumen erfreuen?
Eigentlich war es keine wirkliche Überlegung, mein Unterbewusstsein hatte längst die Endscheidung getroffen. Ich wollte Pizza!!!!!!
Also erst einmal kurz bestellt, dann warten. Eine wahrliche Geduldsprobe, denn trotz Glasfasertechnik, können sie die Pizza immer noch nicht durch die Leitung schieben :).
Nachdem der Hunger gestillt war und meine Gehirnaktivität wieder zunahm, überlegt ich wie g… es doch wäre selber einen Holzbackofen zu haben. Die Wartezeit würde sich natürlich nicht verringern, aber der Geschmack
und die vielfältigen Möglichkeiten ….

Nun das zur Vorgeschichte, ab jetzt kommen wir zur Praktischen Umsetzung :).

Wie sah die Projektplanung aus?

Als erstes wurde natürlich der Clan zusammengerufen, damit diese Idee ausführlich besprochen werden konnte. Und wie das so ist, mehr Menschen gleichbedeutend mit mehr Meinungen. Doch am Ende kam ein Entwurf heraus bei dem alle Parteien zufrieden waren.

Nun wurde erst einmal ein CAD-Modell erstellt. Das gute an so einem Modell ist, das du die benötigten Steine und sonstigen Materialien direkt am Bildschirm zählen kannst. Einfach noch ein paar Steine mehr bestellen, es können ja bei der Bearbeitung welche kaputt gehen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ein paar extra Steine zu kaufen echt sinnvoll war.

Wo bekomme ich das Baumaterial her?

Das Baumaterial haben wir ganz klassisch aus dem Baumarkt bestellt und liefern lassen. Hat soweit auch alles gut geklappt. Ich beschloss einen Metallrahmen zu bauen, indem ich später die Schamottesteine einfach reinlegen beziehungsweise stellen kann. Da Stahl leider nicht an Bäumen wächst, schaute ich mich nach einer passenden Bezugsquelle um. Auch diese war schnell gefunden. Ein Besuch bei einem ortsansässigen Schlosserbetrieb erwies sich als Goldgrube. Die Jungs sind oft froh wenn sie Restmaterial verkaufen können und geben dies teilweise für ein Apfel und ein Ei aus der Hand. Ich kann nur sagen, schaut bei ähnlichen Projekten unbedingt mal bei einem solchen Schlosserbetrieb vorbei.

Es geht los :)!

Das Baumaterial war angekommen und somit konnte es losgehen. Zuerst wurde natürlich ein Grube ausgehoben, in der später das Fundament gegossen wird. Ich habe später ein paar Steine in die Grube gelegt damit sich der Betonestrich gut festkrallen kann. Dazu kam noch eine Stahlgeflecht als Bewehrung. Diese verleiht dem Betonestrich den nötigen Zugkräfte-Widerstand und beugt somit Rissen vor. Nun konnte der Betonestrich in den vorher angefertigten Holzrahmen gegossen werden. Das Holz bestand eigentlich aus übrig gebliebenen Reststücken von Klickparkett, das war ganz gut da diese weniger schnell Feuchtigkeit anziehen. Die Feuchtigkeit braucht der Estrich für den Bindevorgang beim aushärten. Das ganze habe ich dann erstmal 2 Wochen ruhen lassen.

 

Auf der Mauer auf der Lauer…!

Sodele, der Estrich war hart nun ging es weiter. Da ich bisher noch nie eine Mauer hochgezogen hatte, habe ich mich vorher im Internet belesen. Da gibt es einige gute Tipps und irgendwann ist immer das erste mal. Also frisch ans Werk. Ich habe dann 2 Reihen Steine gelegt und dann überprüft ob meine Maße stimmen und das alles schön winkelig ist. Soweit war alles in Ordnung und ich konnte ab den Zeitpunkt immer mal wieder mit der Wasserwaage prüfen ob ich eine gerade Mauer hochziehe. Da es ja geplant war mit einem Metallrahmen zu arbeiten, musste natürlich eine Plattform geschaffen werden. Dafür nutzte ich wieder Bretter, ein paar Metallböcke (die um die Achse von Autos zu sichern) sowie Gewindestäbe (um den Holzrahmen zu befestigen) und Holzschrauben. Die Bewehrung nicht vergessen und schon konnte wieder eine Lage Estrich gegossen werden. Danach hieß es wieder warten….

Balls of steel… der Metallrahmen :)!

Während die Plattform erst einmal durchtrocknet, habe ich angefangen dsc02334den Metallrahmen anzufertigen. Dank meiner Metallbandsäge ging das Ablängen einfach von der Hand. Das Material stammt wie gesagt von einem Schlosserbetrieb. Den Rahmen habe ich mit einem Füllmittel Schweißdraht zusammengeschweißt. Es hat den Vorteil das ich keine Schutzgasflaschen benötige. Der Nachteil ist allerdings,dass die Schweißnähte nicht ganz so super aussehen. Nun, auf jedenfalls hebt es und tut somit seinen Zweck. Denkt an eure Schutzausrüstung da ordentlich die Funken fliegen und das kann richtig schmerzen. Die Überschrift ist ja nicht umsonst gewählt und ich hätte, das eine oder andere mal, mit den Wölfen mit heulen können. Die Maße hab ich durch die CAD-Dateien ableiten können und hier und da wurden kleine Änderungen vorgenommen wo nötig. Pläne sind manchmal ganz gut ;).

So, wir sind am Ende der ersten Berichtes angekommen ich hoffe es hat euch bisher gefallen. Ich freue mich natürlich über Kommentare, falls ihr Fragen oder Anregungen habt.

Und im diesem Sinne, frohes schaffen 🙂

Mein neuer 3D-Drucker (Wanhao Duplicator i3 3D-Drucker V2.1)!

Howdy liebe Leser.

Nach langem überlegen und recherchieren habe ich mich entschlossen neben meinem selbstgebauten 3D-Drucker noch ein Fertiggerät zu kaufen.

Warum noch ein zweiter 3D-Drucker?

Die Gründe dafür sind folgende:

  • Der Drucker ist kleiner als meinem Frankenstein (Eigenbau).
  • Man kann mit 2 Druckern eben mehr drucken bzw. unterschiedliche Projekte gleichzeitig voranbringen.
  • Ich habe natürlich Zeit gespart, da es ein Fertiggerät ist.
  • Er ist nicht viel teurer als der Selbstbau aber hat ein kleineren Druckraum.
  • Man kann Vergleiche ziehen mit seinem Eigenbau.
  • Und es hat das Haben-Will-Kind zugeschlagen :).

Es ist natürlich immer sinnvoll einen 3D-Drucker selber zu bauen. Ihr lernt viel mehr über die Funktionsweise und falls mal ein Problem auftaucht könnt ihr euch selber helfen.

Aber auch die Möglichkeit mit der Hilfe eines fertigen 3D-Druckers in die Materie einzusteigen, kann sinnvoll sein. Vorallem wenn man sich ein solches Projekt noch nicht zutraut oder die Technikbegeisterung noch im Aufbau-Stadium ist :).

So dass waren nun erst einmal die Rahmenbedingungen und nun stelle ich euch mein neues Mitglied vor. Gekauft habe ich den 3D-Drucker bei Amazon, der Link ist am rechten Seitenrand.

Technische Daten

Wanhao Duplicator i3 v2.1:

  • Stahlrahmen
  • Beheiztes Druckbett
  • Micro SD-Karte und USB-Anschluss
  • MK10-Extruder
  • Druckgröße 200x200x180(in mm)
  • LCD-Display
  • Single Extruder
  • Eine Filament Probe

Es liegt dem Wanhao kein passendes Stromkabel bei, der Anschluss passt nur in der UK. Ihr braucht quasi ein Stromkabel wie es zum Beispiel am Pc/Playstation 3 genutzt wird.

Verpackung und Aufbau

Also der Drucker kam gut in mehreren Lagen Schaumstoff verpackt bei mir an. Ich habe die Verpackung, dank meiner unendlichen Geduld, professionell zerrissen ;). Der Aufbau war eigentlich einfach, der „Turm“ wird mit vier Schrauben am Rahmen, auf dem das Heizbett fährt, festgeschraubt.

Hier müsst ihr ein bisschen aufpassen. Zuerst müsst ihr mit der Hand die Gewindestangen drehen, so dass der Extruder weiter noch oben fährt und ihr mehr Platz bekommt. Nun müsst ihr das Heizbett ein bisschen schräg halten und zwischen den Rahmen des „Turms“ schieben, bis ihr die Schrauben an der entsprechenden Position befestigen könnt. Danach die Motoren verkabeln und gut ist. Es ist ein bisschen gefummel aber auch kein Hexenwerk.

Damit ist der Aufbau getätigt und ihr könnt das Bett kalibrieren. Das steht natürlich alles auf der Anleitung und ist auch gut beschrieben.

Leider habe ich nach dem Aufbau bemerkt das ein Endstopschalter kaputt war. Das ist natürlich unschön, da ich ja gleich loslegen wollte. Ich kontaktierte den Verkäufer und hatte nach 3 Tagen Ersatz und noch ein extra Schalter. Also der Service scheint zu funktionieren.

Mein Erfahrungen

Nun hab ich ja schon ein bisschen was gedruckt und meine Erfahrungen möchte ich natürlich nicht vorenthalten. Außerdem werde ich wohl den Artikel noch aktualisieren falls ich neue Erfahrungen mache.

Was mir positiv aufgefallen ist:

  • Das Druckbild ist out of the box schon ziemlich gut.
  • Der restliche Zusammenbau ist einfach
  • Der Preis ist echt gut, wenn man das mit den Einzelpreis für die Hardware vergleicht.
  • Sauber verarbeitet ist der Wanhao auch.
  • Guter Service zumindest vom Verkäufer.

Was mir negativ aufgefallen ist:

  • Der Drucker stinkt extrem nach Chemie was von den verbauten Kabeln kommt.
  • Er ist schon sehr laut da nur ein kleiner Lüfter zum Kühlen der Hardware verwendet wird.
  • Die Kabel vom Heizbett kommen häufig in den Bewegungsraum der Druckplatte, so dass sich der Schrittmotor bemerkbar macht.

Kommen wir zum Fazit

Insgesamt finde ich, dass der Wanhao sein Geld wert ist. Finanziell gesehen kostet Elektronik und Material schon viel Geld. Und so ein Eigenbau kostet richtig viel Zeit. Ich würde sagen für die Macher unter uns die schon selber einen Drucker gebaut haben, aber noch einen brauchen, greifen zum fertigen 3D-Drucker.

Die Anfänger die wirklich etwas lernen wollen, sollten einen Eigenbau wagen. Es lohnt sich, da die Erfahrungen auch bei gekauften Druckern hilfreich sind.

Nun kommen wir zum Ende des Beitrages. Ich hoffe er hat euch gefallen und ihr konntet was mitnehmen. Wie immer freue ich mich über Kommentare und bis zum nächsten mal.

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Kaufentscheidung mit System (Maschinen/Geräte)!

Geht es euch auch so?
Ihr wollt ein neues Gerät kaufen? Oder nicht? Ist es sinnvoll dafür Geld auszugeben oder ist es einfach nur eine Verschwendung?
Durch die vielen Angebote die heute bereitgestellt werden, ist es viel schwerer so eine Entscheidung zu treffen.
Ich meine, früher gab es meist nur einen Schmied im Dorf und dort hat man all sein Werkzeug bzw. Eisenwaren bekommen. Da musste schon viel passieren, bevor man seinen Kram im Nachbardorf holte.
Und heute…..?

Heute bekommt man alles, in vielen Ausführungen von vielen verschiedenen Herstellern und, durch das Internet, eigentlich von überall her. Selbst der Preis ist heute nicht immer das Ausschlaggebende. Schon alleine bei Lebensmittel verkaufen namhafte Hersteller ihre qualitativ hochwertigeren Produkte günstiger unter anderen Namen. Oder Firmen kaufen im Ausland und schrauben hier nur alles zusammen. So dass die Unterschiede zum Chinakram nur noch minimal sind.
Und warum? Damit auch Kunden erreicht werden, die sonst nicht das Geld für diese Produkte ausgeben würden. Geiz ist nicht geil, aber leider häufig eine Alternative.
Ehrlich gesagt, mich nervt das manchmal schon. Klar ergeben sich dadurch Chancen auch für den Privatanwender und für uns Macher. Zum Beispiel sogenannte Bohr/Fräsmaschinen im Bereich von meinetwegen 130kg. Das hat es früher nicht gegeben und trotzdem bin ich froh, dass ich so eine habe.

In dem Fall der Fräsmaschine war die Frage der Anschaffung einfach. Ich hatte nur eine kleine Drehbank und nix zum Fräsen. Mit ihr sind einfach Projekte möglich die ich sonst nicht durchführen könnte.
Doch bei jeder Anschaffung gibt es viele Fragen. Und es ist fast unmöglich alle Fragen zu beantworten deswegen entscheiden wir uns für eine Auswahl.

Fragen die vor größeren Anschaffungen zu klären sind:dsc03066

  • Ist überhaupt Bedarf für die Maschine/ Werkzeug etc.?
  • Hat man genug Geld zur Verfügung?
  • Habe ich überhaupt Platz?
  • Wie ist das Preis/Leistung –Verhältnis in dem Preissegment?
  • Sind noch Folgekosten mit einzuplanen?
  • Wann haben sich die Kosten amortisiert?
  • Was sagt unser inneres Haben-Will-Kind dazu?

Wie gesagt es gibt mit Sicherheit noch viele andere Fragen, welche interessant wären, vorallem sobald es darum geht Geld damit zu verdienen. Aber zum einen ist dieser Beitrag nicht in Stein gemeißelt und zum anderen können zu viele Fragen auch blockierend wirken. Also fangen wir an!

Ist überhaupt Bedarf für eine Maschine/Werkzeug etc.?

Diese grundlegende Frage stellt sich ja meistens erst, wenn wir diese Gerätschaft akut bräuchten oder bei der Arbeitsplanung merken, dass Bedarf da ist. In akuten Situationen behilft man sich meistens mit einer Notlösung oder leiht die Maschine bei einem Freund oder vom Baumarkt. Sollte dieser Umstand häufig eintreten, ist das ein klares Zeichen, dass eine neue Anschaffung getätigt werden sollte. Notlösungen kosten einfach zu viel Zeit und stören dadurch extrem den Arbeitsablauf.

Hat man genug Geld zur Verfügung?dsc03065

Das liebe Geld, Segen und Fluch zugleich. Auch hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten trotz geringerem Budget an die benötigten Gerätschaften zu kommen. Kann es nicht auch eine Gebrauchtmaschine sein? Kann ich das Werkzeug nicht irgendwo leasen? Oder gibt es im Bekanntenkreis jemanden der das gleiche Gerät benötigt und somit die Kosten teilbar wären? Oder lohnt es sich doch das Ganze auf Honorarbasis von jemandem mit diesen Maschinen anfertigen zu lassen.

Habe ich überhaupt Platz?

Das hört sich nun nach einer blöden Frage an, doch ich kenne genug Beispiele, wo es genau an diesem Punkt zu Problemen kam. Es waren nicht genug Stromanschlüsse da oder das Gerät passte einfach nicht dahin. Die Notlösungen erkennt man an den wildesten Aufbauten von Regalen und Arbeitsflächen. Denn es geht ja nicht nur um die reinen Abmessungen des Gerätes. Nein, ihr braucht ja auch genug Arbeitsraum um damit gescheit arbeiten zu können. Als Beispiel kann mein 3D-Drucker Frankenstein dienen, ich schiebe ihn in regelmäßigen Abständen in der Gegend rum und habe bis jetzt noch nicht den passenden Platz gefunden.

Wie ist das Preis/Leistung- Verhältnis in dem Preissegment?

Meistens können Geräte ja in Preisstufen unterteilt werden also z.B. Geräte bis 50€,100€,500€ und so weiter. Nun vergleichst du die Geräte in der Preisstufe die du dir vorgestellt hast, die Maschine muss natürlich die gewünschte Arbeit auch leisten können.
Hier suchst du dir das passende Gerät raus. Natürlich lohnt sich hier auch ein Blick in die nächst höhere und nächst günstigerer Preisstufe. Oft bekommst du für ein bisschen mehr Geld viel mehr Zusatzfeatures, so dass es sich lohnt ein bissel mehr auszugeben. Oder aber die günstigeren Geräte können alles was du brauchst, dann ist das natürlich noch viel besser ;).

Sind noch Folgekosten mit einzuplanen?

Das sind richtig fiese Kosten. Nicht immer lässt sich auf Anhieb klären welches Zubehör noch gebraucht wird und auch die Materialkosten unterliegen Schwankungen. Hier lohnt es sich genauer hinzuschauen und Preise zu vergleichen.
Wann haben sich die Kosten amortisiert?
Rein kaufmännisch Gedacht, können die Zahlen natürlich berechnet werden. Doch auch nur, wenn immer das gleiche produziert werden würde. Doch für uns Macher ergeben sich höchstens Kleinserien, wäre ja auch langweilig immer das Gleiche zumachen. Und ganz schnell wird das Zahlenspiel richtig kompliziert.

Was sagt unser inneres Haben-Will-Kind dazu?dsc03068

Oft geht es nicht mehr nur um ein reines Geschäft, sondern auch die Leidenschaft hat ein Wörtchen mitzureden. Spätestens hier, hat es sich mit dem Verstand alleine erledigt. Das ist auch in Ordnung, den Werke die mit Herzblut gemacht sind, da stehen wir auch wirklich dahinter. Und um wirklich für ein Projekt zu brennen gehört das Gesamtpaket dazu. Eben auch unsere Maschine in die wir uns „verliebt“ haben. Nur auf ihr gelingen Kunstwerke, da einfach alles stimmt, von den Einstellungen bis zur Pflege. Deswegen entscheidet im letzten Vergleich immer mein Haben-Will-Kind. Und das ist auch gut so!

Ihr seht, eine Entscheidung zu fällen ist oft nicht so leicht. Doch wenn ihr systematisch die oberen Punkte durchgeht, werdet ihr am Ende mit eurer Entscheidung zufrieden sein.

Das war es erstmal zu diesem Thema, ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen und konntet etwas mitnehmen.

Wenn ihr noch Fragen oder Anregungen habt, würde ich mich natürlich über einen Kommentar freuen. 🙂

Software für selbstgebaute 3D-Drucker

Hallo liebe Technikbegeisterte, ich hoffe ihr seid wohlauf.

Ich geh davon aus, dass du einen 3D-Drucker im FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) benutzt. Sprich du arbeitest mit einem Drucker der aus Filament Plastik-Würmer formt und übereinander schichtet :).
In diesem Beitrag werde ich Softwarelösungen vorstellen um 3D-Drucker mit neuen Anweisungen
zu füttern. Bisher benutze ich ausschließlich Programme, welche kostenlos im Netz erhältlich sind.
Außerdem werden die Programme in der logischen Reihenfolge vorgestellt. Also die Schritte, welche aus einer 3D-Datei ein fertiger Druck erzeugen.

Erstellen von 3D-Modellen

Creo Elements

Creo Elements Direct Modelling Beispiel
Creo Elements Direct Modelling Beispiel

Darum fangen wir auch erstmal mit der Software an, mit welcher wir unsere 3D-Modelle konstruieren.
Ich benutze hierfür PTC Creo Elements Direct Modeling Express 6.0. Dieses ist ein professionelles Programm mit welchem, wie der Name schon erahnen lässt, 3D-Modelle erstellt werden. Es ist eine kostenlose Version von Creo Elements welche auf 60 Einzelteile beschränkt ist. Das heißt, sobald ihr 60 Einzelteile in einer Sitzung erstellt habt, könnt ihr ab da nicht mehr abspeichern. Bei weniger Teilen ist das ganze kein Problem. Es gibt zur Einarbeitung auch einige Lernvideos und ihr könnt euch somit langsam an das Arbeiten mit diesem Programm herantasten. Dein Bauteil solltest du als .stl-Datei speichern, die brauchst du später noch, damit du dein Werk auch ausdrucken kannst.

Meshmixer

Seltener gehörnte Sternhase
Seltener gehörnte Sternhase

Während du bei PTC Creo eben ein CAD-Programm hast bei welchem du deine Bauteile konstruierst, kannst du auch durch eine eher künstlerische Arbeitsweise an deine Modelle kommen. Hier wäre Meshmixer für dich interessant. Man kann die Funktionsweise etwa so erklären. Du bekommst einen Daten-Lehmklumpen und formst durch verschieden Werkzeuge deine Skulptur. Beim Bild rechts war die Vorlage ein Hase bei dem ich noch ein paar Hörner ausmodelliert habe. Dazu noch ein paar tolle Sterne drauf und fertig ist der seltene gehörnte Sternhase. Bei diesem Programm bin ich noch in der Einarbeitungsphase, wobei auch hier viele Videos helfen. Das tolle bei dem Programm ist, dass du sehr einfach Stützstrukturen einfügen kannst. Du brauchst Stützen, da dein Drucker bei Überhängen an seine Grenzen kommt. Man kannst halt nicht in der Luft drucken, außer du möchtest einen Plastik-Wurstsalat 😉 haben. Also sobald du eher Figuren erstellen möchtest, bist du bei dem Programm genau richtig. Auch hier solltest du dein Kunstwerk als .stl-Datei speichern.

Vom 3D-Modell zu den Wegbefehlen

Slicer

Bei diesem Abschnitt angekommen, hast du bereits das Modell welches du Drucken möchtest. Erstmal herzlichen Glückwunsch, denn um Bauteile und Modelle aus dem Kopf in eine brauchbare .stl-Datei umzusetzen, sind einige Anstrengungen nötig, darauf darfst du stolz sein. Zieh dir erstmal einen gemütlichen Kaffee und wir kommen zum nächsten Schritt.

Nun, wie wir wissen wird dein 3d-Modell am Ende aus vielen Schichten von genau geformten Plastik-Würmern bestehen. Damit allerdings dein 3D-Drucker weiß wo das Hotend (Plastikwürmerform-Düse)diese Würmer ablegen soll, brauch er Wegbefehle (G-Codes). Diese Befehle bekommt er durch eine weitere Software welche Slicer (Schneidmaschine) genannt wird. Deine .stl-Datei wird in viele dünne Schichten „geschnitten“ und für jede dieser Schichten werden Wegbefehle erstellt. Du kannst dir also vorstellen, dass  bei einem 1 cm Würfel  100 Schichten zu je 0.1 mm geschnitten werden. Und bei jeder Schicht fährt deine Wurstform-Düse einen vorher programmierten Weg. Das ist doch geil. Ja ich weiß ich bin ein Nerd :).

Craftware

 Modell und Stützstruktur
Modell und Stützstruktur

So, nach dem wir das geklärt haben. Also Software habe ich vorher Sli3r benutzt was als Paket, mit einer Druckersoftware von Repetier Software kommt und zusammen Repetier-Host heißt. Ich war auch sehr lange glücklich mit der Software. Doch mittlerweile bin ich auf die Software Craftware umgestiegen. Und zwar hatte ich Modelle bei der Sli3r, Fehler beim schneiden der Schichten, gemacht hat. Es fehlte in der Mitte ein großes Stück vom Körper. Der 3D- Drucker hätte also in der Luft gedruckt, was dank der Erdanziehungskraft eben nicht funktioniert. In dem Bild ist sind die weißen Würste das zu druckende Objekt während die ockerfarbenen Würste die Stützstruktur und den sogenannten Raft(Podest zur Haftungsverbesserung) bilden.

Weitere Vorteile von Craftware sind:

  • Einfache manuelle oder automatische Erstellung von Stützkonstruktionen
  • Bessere Animation und Darstellung der gefahrenen Wege
  • Einstellungen sind Großteils mit Bildern erklärt
  • Druckobjekte sind einfacher zu positionieren
  • Der Slicevorgang ist um Welten schneller

Allerdings habe ich auch einen Nachteil gefunden. Das Programm hat bisher nicht die Druckbettgröße abgespeichert. Mal schauen, ob sich das noch beheben lässt.  Aber bisher, überwiegen die Vorteile ganz klar die Nachteile. Falls ihr entweder mit PLA oder ABS druckt könnt ihr sogar die Einstellungen z.B. für Temperaturen von Hotend und Druckbett, mit einer Schnell-Einstellung vornehmen lassen. Da ich zur Zeit PETG drucke, brauche ich allerdings andere Temperatur-Einstellungen. Ich habe es einfach so gemacht, dass ich erstmal ABS-Ultra Einstellung gewählt habe und im Experten-Modus meine Temperatur ändere. Das ganze im eigenen Profil abgespeichert und fertig.

Sodele als letzten Schritt habt ihr nun euer Modell mit Stützstruktur und den richtigen Einstellungen gesliced und die G-Codes auf eine SD-Karte gespeichert. Die steckt ihr in den Karten Slot eures 3D-Druckers und startet den Auftrag. Und nach einiger Zeit solltet ihr idealerweise euer Drukteil in der  Hand halten. Das arbeiten mit SD-Karten ist weniger Störanfällig als den Drucker über Kabel mit dem Laptop zu betreiben und ihr solltet diese Lösung bevorzugen.

Nun sind wir am Ende dieses Beitrages angekommen. Ich hoffe ihr konntet etwas mit nehmen. Über Lob und Kritik freue ich mich natürlich in Form eines Kommentares. Nun wünsche ich euch erstmal viel Spaß beim Drucken.

Blogparade – Declutter Ausmisten und Ordnung schaffen

Howdy,

beim durchstöbern des Internets bin ich auf folgende interessante Blogparade (www.gailtalontour.com/blogparade-declutter) gestoßen.
Declutter heißt übersetzt entrümpeln und ist eine häufig unterschätzte und meist unbeliebte Tätigkeit. Ehrlich gesagt gehört Ordnung halten nicht zu meinen Stärken. Als Macher sind wir ja auch eher daran interessiert Dinge zu konstruieren bzw. zu erschaffen, nicht diese loszuwerden.
Doch entrümpeln hat auch etwas mit loslassen zu tun und genau das ist wichtig.

Warum wir durch entrümpeln Energie gewinnen!

Nun, alte Dinge sind auch manchmal Altlasten und diese blockieren uns. Sie rauben Energie, welche wir eigentlich benötigen um kreativ zu sein.
Das kann z.B irgendein technisches Gerät sein. Als kleines Beispiel,  bei mir war es eine Steckkarte für den Pc, welche ich benötigte damit ich Satelliten-TV empfangen konnte.
Die Karte war teuer und die Recherche nach Informationen hat viel Zeit in Anspruch genommen.
Ich habe sie, wenn es hoch kommt, ein Jahr benutzt. Dann bin ich umgezogen und dort gab es kein Sat-TV .
Das Ende vom Lied war, das Ding ist mehrmals mit umgezogen. Es hat mich immer genervt, dass ich die Karte nicht mehr benutze habe. Und dass jedes mal, wenn ich in den Karton schaute.
Nun habe ich sie endlich doch weggeschmissen.
Ich meine, so ein Beispiel kann jeder nennen, natürlich sind es andere Sachen, Verträge ( Sportstudio 😉 ) manchmal sogar Bekanntschaften. Doch das Ergebnis ist das Gleiche, wir ärgern uns und das kostet Energie.
Deswegen mein wichtigster Tipp zum Ordnung schaffen: Loslassen innerlich und dann äußerlich.
Ihr müsst die Sachen ja nicht weg schmeißen, man kann solche Dinge ja auch verschenken oder verkaufen.

Was hilft Ordnung bei Werkzeugen und Material zu schaffen?

Für den Bau von Prototypen und anderen handwerklichen Arbeiten braucht es natürlich Maschinen, Material und ganz wichtig viiiieeeellll Platz.
Das alles in einer sinnvollen Weise unter einen Hut zubekommen ist vor allem dann schwer, sobald die Räumlichkeiten sehr beengt sind. Hier hilft es wenn Regale und Aufbauten flexibel sind. Ich verwende gerne Aluprofile welche ich an die Situation anpassen kann. Es gibt verschiedene Halter, welche im Profil auf das richtige Maß verschoben werden, arretieren und fertig. Mit ein paar längs und Querstreben kann ein Gerüst gebaut werden, welches sich für Regale, Tische oder sonstige Möbel eignet. Dann noch ein paar Einlegebretter zuschneiden lassen z.B. im Baumarkt und schon hast du Böden für deine Möbel. Die Profile gibt es auch im Baumarkt und auch von verschiedenen Hersteller mit dem jeweils passendem Zubehör. Mit einem Gewindebohrer kann man an den Enden sehr einfach ein M6 Gewinde schneiden um darin Rollen zu befestigen.

Wie Ordnung zukünftig wahren ?

Der nächste Tipp ist natürlich das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Idealerweise gewöhnt man sich einen minimalistischen Lebensstil an, dass freut natürlich Umwelt und Geldbeutel.
Doch auch überlegt zu konsumieren, bietet schon einige Vorteile.
Bei Büchern, Filmen und Videospielen ist das eigentlich sehr einfach. Bücher gibt es als E-Book, Filme können gestreamt werden und Videospiele kann man sich ausleihen oder über Steam runterladen.
Allein für diese Medien bräuchte ich mindestens 3 extra große Schränke. Jaaaaa………. ich spiele gern ;). Wieder Geld, Platz und eine weitere Quelle der Unordnung gespart.

Welche Systeme helfen dabei den Papierkram in den Griff zu bekommen?

Nun wenden wir uns den schriftlichen Papieren zu, wieder ein schwieriges Thema. Was ist wichtig, was kann weg und wie organisiere ich das Übriggebliebene?
Ich wende das System an, welches in dem E-Book, rechts am Rand, beschrieben ist. Bisher scheint es zu funktionieren. Ich finde benötigte schriftliche Dokumente recht schnell und meine Papierberge sind geschrumpft.
Der Aktualisierungsaufwand ist fast so einfach, wie meine in die Kiste-Werfen-Methode ;). Und als Kindle Edition ist es sogar sehr günstig, übrigens ein weiterer Vorteil bei digitalisierten Büchern.

Wie verwalte ich meine digitalen Informationen?

Alles was mit Notizen, PDF´s , Konstruktionsskizzen und interessanten Artikeln zu tun hat vertraue ich der App Evernote an. Die habe ich auf meinem Handy, Pc und Tablett installiert. Die Daten werden synchronisiert und ich habe immer alles dabei. Ist schon eine feine Sache sowas. Als Alternative gibt es auch Microsoft Onenote  und viele verschiedene andere Apps.
Durch diese Maßnahmen hält sich mein Chaos in Grenzen und ich bin zufrieden . Ansonsten muss man halt am Ball bleiben und ausprobieren welches System, für einen selber, am Besten funktioniert.

Das war mein Beitrag zur Blogparade, viel Spaß beim Lesen.

Natürlich freue ich mich über Anregungen, neue Ideen oder ein herzliches Servus als Kommentar.

Blogparade oder wie ich zum Bloggen gekommen bin!

Howdy!

Also dies ist meine erste Teilnahme bei einer Blogparade und natürlich hoffe ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Damit mein Beitrag eine gut lesbare Struktur bekommt, hab ich ihn an die W-Fragen Methode angelehnt. Mal sehen ob sich diese bewährt.bildblogparade

Um was geht es?

Es geht bei diesen Beitrag um das Thema: „ Wie bist du zum Bloggen gekommen?“. Dieser Beitrag bildet, zusammen mit den Beiträgen und Erfahrungen von anderen Bloggern, eine Blogparade. Das ganze dient dazu interessierten Lesern möglichst viele und wertvolle Informationen bereitzustellen. Außerdem macht es einfach Spaß .

Wer ist daran beteiligt?

Natürlich der Veranstalter dieser Blogparade Christoph (http://vermögensaufbau-online.de/ ) und hoffentlich viele teilnehmende Blogger. Welche? Das zeigt sich erst am Ende der Parade, bis zum letzten Tag können neuen Artikel zu diesem Thema eintreffen.

Wo sind die Artikel der Teilnehmer zu finden?

Alle Teilnehmer bzw. deren Artikel sind hier ( http://vermögensaufbau-online.de/blogparade-2016-wie-bist-du-zum-bloggen-gekommen/ ) zu finden. Es ist interessant ein Thema aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten, somit ist stöbern angesagt. Neue Anhaltspunkte und Ideen entstehen, welche häufig, in abgewandelter Form, einem selber weiterhelfen.

Wann sind neue Blogparaden/Artikel zu erwarten?

Nun, ich habe von dieser Blogparade durch www.blogparade.guru erfahren. Die Seite setzt sich speziell mit dieser Thematik auseinander. Sie hilft somit Lesern tolle Beiträge zu finden und sich auf dem neuesten Stand zu halten.

Wie bin ich denn nun zum bloggen gekommen?

Nun meine Ausgangslage sah folgendermaßen aus. Ich hatte meinen ursprünglichen Job als Baumaschinenmechaniker gekündigt. Damit ich meine Weiterbildung, zum staatlich geprüften Techniker Maschinenbau in Vollzeit, absolvieren konnte.

Nach bestandener Prüfung und einer längeren Auszeit stellte sich irgendwann die Frage, wie ich den nun mein Leben gestalten möchte. Es fing typischerweise mit Vorstellungsgesprächen an, die aber nicht zum Ziel führten. Ich hatte meist andere Ansichten als mein Gegenüber.

Wahrscheinlich stand der Entschluss schon fest Selbständig zu werden. Ich meine Angestellter war ich ja schon vor der Weiterbildung und es musste was Neues her.

Warum habe ich das bloggen gewählt?

Ich habe aus mehreren Beweggründen mit dem bloggen angefangen. Ich wollte mit vielen Menschen kommunizieren und Informationen austauschen. Das Internet ist einfach eine super Hilfe, um Lösungen für Problem zu finden.

Genauso Ideenfindung. Wer hat nicht schon einfach im I-Net gesurft und DingDong die Idee klopft gegen den Hirnkasten.

Sobald Lösungen gefunden werden ist es auch sinnvoll diese zu archivieren. Das „Rad“ wird meistens nie neu erfunden, nahezu alles was im Alltag mit uns in Verbindung tritt war schon einmal da. Ein natürlicher Prozess.

Es ist einfach ressourcenschonend vorhandene Ideen weiter zu entwickeln und verstecktes Potential freizulegen.

Ein ebenso wichtiger Beweggrund ist ein finanzieller. Ich bin mitten in der Existenzgründung und habe das Internet als Sprachrohr, Marketing-Instrument und irgendwann, hoffentlich, als Quelle eines passiven Einkommens gefunden.

Auch ist bloggen nicht mein einziges Standbein. Ich beschäftige mich intensiv mit 3D-Druck und Prototypenbau und kann durch den Blog Interessenten auf dem Laufenden halten.

So wir durch Schreibstil und Auswahl der Themen, Vertrauen aufgebaut und der Leser fühlt sich mit demjenigen verbunden der den Beitrag geschrieben hat.

Mir geht das oft so:“ Jawohl der Mensch hat Ahnung und fühlt das Gleiche wie ich“.

Natürlich ist bloggen auch einfach eine tolle Spielwiese um seinen Ideen einen kreativen Rahmen zu geben.

So das war mein Beitrag zur Blogparade, ich hoffe ihr konntet etwas mitnehmen und hattet Spaß beim Lesen.

Natürlich freue ich mich über Anregungen oder weitere Ideen, diese dürft ihr gerne als Kommentar verfassen.

 

Wo bekomme ich Modelle für meinen 3D-Drucker ?!?

Ein 3D-Drucker ist echt ein faszinierendes Stück Technik. Dem Schaffensdrang sind kaum Grenzen gesetzt und alles kann gedruckt werden.

Ja…. hm alles, doch was soll ich drucken?

Die Kreativität und auch die Möglichkeiten 3D-Dateien zu bearbeiten,sind vorallem am Anfang, oft nicht vorhanden sind bzw. noch nicht klar ist was der Drucker alles kann.
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