Weihnachtskrippen und 3D-Druck eine tolle Kombination ! Teil 1

Howdy ūüôā !

Ich hoffe es geht euch gut?

Endlich habe ich mal wieder Zeit gefunden einen neuen Beitrag zu schreiben. Viele werden sich fragen, warum ich diesen Beitrag nicht vor dem nächsten Weihnachtsfest veröffentliche.

Eine gute Frage, die ich mir auch gestellt habe.

Doch bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es einige Zeit dauert bis sich neue Informationen verbreiten. Au√üerdem braucht es einige Vorbereitungszeit bis die Planung f√ľr eine Krippe steht und diese schlie√ülich auch gebaut ist.

Auch bin ich gespannt wie euch die Kombination aus mehreren Fertigungsverfahren gefällt. In diesem Fall waren es Sägearbeiten, Klebetechnik und der 3D-Druck.

Die Krippe entstand als Weihnachtsgeschenk f√ľr meine Schwester. Es sind einige Freudentr√§nen geflossen, was f√ľr mich nat√ľrlich ein tolles Kompliment ist. Einfach ein¬†wundersch√∂nes Gef√ľhl, wenn die eigene Arbeit so gew√ľrdigt wird.

Damit ihr die Möglichkeit habt euch oder eure Lieben ähnlich zu beschenken, möchte euch gerne eine Möglichkeit zeigen wie ein solches Projekt aussehen kann.

Die Planung

Bevor es richtig losgeht, sind folgende Fragen zu klären. Dabei ist es wichtig vom Groben ins Detail zu planen.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sehr verf√ľhrerisch ist sich an kleinsten Details aufzugeilen (z.B. diese tolle Laterne¬†muss unbedingt an die und die Stelle).

Das Ende vom Lied ist meistens, dass man sich verstrickt und nix mehr passt.

  1. Wieviel Platz habe ich? Wie gro√ü soll die Krippe √ľberhaupt werden?

Durch ein Gespr√§ch mit meiner Mutter wusste ich, dass meine Schwester eine gro√üe Kommode hat. Grob gesch√§tzt waren es also 100cm L√§nge und 50 cm Breite die zur Verf√ľgung standen. Die H√∂he war nebens√§chlich da keine weiteren Regalbretter √ľber der Kommode angebracht waren. Falls ihr die M√∂glichkeit habt, solltet ihr den Platz nat√ľrlich genau ausmessen.

Um noch ein paar Reserven zu haben wurde die Grundfläche mit L:76cm auf B:45 cm festgelegt. Auf dieser Fläche konnte die Kreativität sich voll und ganz austoben.

1.Welche Materialien sollen verwendet werden?

Bei so einer Fl√§che spielt das Gewicht¬†eine Rolle. Die Krippe¬†soll stabil sein aber darf beim Aufbau, durch das Gewicht, keine¬†R√ľckensch√§den¬†hinterlassen. Bei dem hier vorgestellten Beispiel war es schon knapp :).

Die Wahl fiel auf den Werkstoff Kiefernholz, das Holz hat gegen√ľber Pappel und Ahorn¬†eine sch√∂nere Maserung, aber l√§sst sich trotzdem gut schneiden. Das Ganze gibt es in Plattenform in verschiedenen¬†Gr√∂√üen und St√§rken im Baumarkt.¬†Ich habe mich dort von einem Bekannten beraten lassen.

Um die Bretter sp√§ter zu verbinden habe ich mich f√ľr Messing Holzschrauben entschieden. Falls sp√§ter keine Schrauben zu sehen seien sollen, k√∂nnen¬†diese entweder durch Dekomaterial verdeckt werden oder ihr arbeitet mit¬†Zapfen und Leim. Doch ich mag es rustikal¬†und somit¬†sind die Schraubk√∂pfe kein Problem, vor allem¬†passt das Messing farblich perfekt zum Holz.

Um den sp√§teren Materialverbrauch einsch√§tzen zu k√∂nnen, m√ľssen wir nat√ľrlich wissen, wie das ganze sp√§ter aussehen soll.¬†Der n√§chste Tagesordnungspunkt lautet also…….?

2.Wie soll die Krippe später aussehen?

Ihr k√∂nnt nat√ľrlich ganz „old school“ einfach mit Bleistift eure Ideen aufs Blatt bringen. F√ľr kleinere Projekte mache ich das h√§ufig, da es oft schneller geht.¬†Doch die Zeit bleibt nicht stehen und mittlerweile gibt es¬†auch kostenlose CAD-Programme, die hier n√ľtzlich sind.¬†Ich benutze hierbei Fusion 360 von Autodesk.

Vorteile eines solchen Programms sind, dass alle Teile in 3D dargestellt werden und ihr somit sehen könnt wie das Endergebnis wirkt. Auch Zeichnungen werden vom Modell abgeleitet und ihr seht direkt was, wie oder wo abzusägen oder zu bohren ist.

Bevor ihr Figuren mit dem 3D-Drucker ausdruckt, können diese direkt in der 3D-Szenerie abgebildet werden um mögliche Skalierungen vorzunehmen.

Also insgesamt eine tolle Sache.

Sobald¬†ihr die Zeichnungen¬†f√ľr¬†die Weihnachtskrippe fertig habt,¬†ist es wesentlich einfacher die Menge¬†an Baumaterial zu bestimmen. Das spart¬†Zeit und Geld, da Fehlk√§ufe vermieden werden k√∂nnen.

To be continued…

Nachdem ihr nun die passenden Materialien beisammenhabt, kann der Spaß beginnen.

Doch, wie ich das bei meiner Krippe gelöst habe, zeige ich euch im nächsten Beitrag ;). Hier wird auch detailliert beschrieben welche Dekomaterialien verwendet wurden und wo die 3D gedruckten Figuren zu finden sind.

Außerdem welches Holzfilament zum Einsatz gekommen ist und welche Parameter am 3D-Drucker wichtig waren.

Ich hoffe euch hat der Beitrag gefallen und ihr seid auf den 2. Teil gespannt.

Bei Fragen, Kritik oder Anregungen lasst mir doch gerne einen Kommentar da. Ansonsten w√ľnsche ich euch viel Spa√ü beim Bauen und bis zum n√§chsten Mal.

Ciao.

 

Luigi und Super Mario auf LED!

Howdy,

ich hoffe euch geht es gut?

Nachdem ich nun doch einiges mit meiner Dekupiers√§ge ausprobiert habe, wollte ich nun anfangen Geschenke selber anzufertigen. Klar ist es einfacher irgendetwas zu kaufen und manchmal ist es sogar billiger. Doch gl√ľcklicherweise gibt es eben nicht immer genau das zu kaufen, was den eigenen Vorstellungen entspricht. Sei es die Farbe, das Material oder das komplette Design welches nicht passt.

Und noch ein Punkt der f√ľr den Eigenbau spricht und der meiner Meinung nach am Wichtigsten ist.Selbstgemachte Geschenke k√∂nnen eine Wertsch√§tzung und Zuneigung ausdr√ľcken die durch gekauften Gegenst√§nden niemals zu erreichen sind.

Es wird von der Planung bis zur Herstellung viel h√§ufiger an die geliebte/wichtige Person und deren Eigenschaften gedacht. Alles flie√üt mit in den Prozess ein und ergibt am Ende das gew√ľnschte Unikat.

Kommen wir zur Ausgangssituation welche zu diesem Beitrag f√ľhrte.

In meinem Fall wollte ich f√ľr meinen kleinen Lucas etwas ganz besonderes bauen. Hierbei stand im Vordergrund etwas zu entwerfen, dass seine Vorliebe f√ľr Super Mario, Technik und Spa√ü an Farben gleicherma√üen zum Ausdruck bringt. Wie √ľblich habe ich zu diesem Zweck im Internet recherchiert, doch nix passendes gefunden.

Gl√ľcklicherweise kommt die Idee von ganz alleine, man muss sich nur lange genug mit einem Thema besch√§ftigen. Das Ergebnis der Neuronen Kommunikation war eine Super Mario Lampe mit eingebauten Farbwechsel.

Zuerst die Planung.

Die Motive standen fest und auch die technische Umsetzung mit Hilfe von LED’s war gekl√§rt. F√ľr die Au√üenform wurde ein Rechteck gew√§hlt, wobei die eine Seite etwa die Gr√∂√üe eines Din A 4 Blattes hat.

Warum …? Dazu kommen wir sp√§ter.

Die Größen von Boden und Deckel ergeben sich, indem ihr die Seitenteile hochkant stellt und als Viereck anordnet. Auch die Rahmengröße lässt sich durch diese Methode bestimmen. Doch kommen wir nun zum benötigten Material.

Benötigte Materialien (je nach gewählter Größe):

  • circa 2m Dachlatte (Baumarkt)
  • 6-8 mm Sperrholzplatten (Kiefer oder Pappel)
  • Holzschrauben
  • LED-Stripes (z.B.http://amzn.to/2jlweJt)
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Leimholz Buche (Baumarkt)
  • Wei√üe Plexiglas Scheibe (Baumarkt)
  • Zylinderf√∂rmiger Gegenstand (Abwasserrohr?) um LED-Stripes aufzukleben

Benötigte Werkzeuge:

  • Holzs√§ge,
  • Akkuschrauber
  • Hei√üklebepistole
  • Holzbohrer und Bits

Ist alles soweit vorhanden, kann es endlich losgehen.

Nur nicht aus dem Rahmen fallen.

Als Rahmenlänge wurde, wie angedeutet die Längs-und Querseite eines Din A4 Blattes gewählt. Die Maße der benötigten Querstreben lassen sich, wie oben beschrieben, einfach ausrechnen.

Ich habe alles mit meiner Bandsäge ausgesägt und dadurch schön gerade Schnitte bekommen.

Nun werden mit Hilfe der Holzbohrer die Rahmen vorgebohrt und danach mit den Holzschrauben verschraubt.

Nicht zu vergessen die Seitenteile.

Damit später auch alles passt und die empfindlichen Sägearbeiten schonend behandelt werden, wurden zuerst alle Seiten auf Maß geschnitten und an den Rahmen geschraubt. Um die Position der Seitenteile an den Rahmen auszurichten könnt ihr folgendermaßen vorgehen.

Erst den Boden anfertigen und mit dem Rahmen verbinden, danach k√∂nnt ihr die Seitenteile auf diesen Boden stellen und eure Bohrposition bestimmen. Denkt aber daran, dass ihr noch einen Deckel ben√∂tigt, der nat√ľrlich nicht passt sollten die Seiten nicht genau mit dem Rahmen abschlie√üen.

Da die Lampe ja sp√§ter genug Licht produziert soll, wurden nur zwei Seiten mit Motiven versehen. Somit bleiben logischerweise noch zwei Seiten √ľbrig, auf denen nun wei√üe (bzw. milchige) Plexiglasscheiben geschraubt werden.

Um die passende St√§rke zu finden ist euer Handy oder eine andere Lichtquelle von Vorteil. Einfach hinter die Scheibe halten und schauen ob auf der anderen Seite genug Licht durscheint. Das ging gut im Baumarkt und ersparte langes hin und her √ľberlegen.

Jetzt ist alles vorbereitet und kann später vorsichtig per Hand verschraubt werden.

Nun k√∂nnt ihr auf die h√∂lzernen Seitenw√§nde die Grafiken kleben. Passende Motive fand ich im I-Net unter (Super Mario:http://zenideen.com/deko-feiern/halloween/40-kostenlose-kurbis-vorlagen/; Luigi: http://www.freestencilgallery.com/?s=Luigi ). Diese Bilder habe ich, an manchen Stellen aus Stabilit√§tsgr√ľnden abge√§ndert.

Die Grafiken werden auf Papier gedruckt und danach an die Seitenw√§nde der Lampe geklebt. Als Kleber k√∂nnt ihr einen Klebestift verwenden, doch Spr√ľhkleber lieferte bei mir bessere Ergebnisse. Zus√§tzlich habe ich, sobald der Kleber trocken war, alles mit durchsichtigen Paketklebeband √ľberzogen.

Das Klebeband soll Ausbr√ľche des Holzes minimieren, das Motiv sch√ľtzen und das S√§gen geht flotter. Warum auch immer, vielleicht wird durch das Paketband das S√§geblatt gek√ľhlt? Jedenfalls funktioniert es und das ist ja der ausschlaggebende Punkt.

Das Aussägen der Motive sollte eines der letzten Arbeitsschritte sein. Warum? Nix ist nerviger als nach stundenlanger Arbeit festzustellen, dass irgendeine Bohrung nicht passt und etwas zurechtgemurkst werden muss.

Es werde Licht!

Als Lichtquelle kommen LED-Stripes zum Einsatz, diese werden mit 12 Volt und 3 Ampere betrieben und sollten somit auch f√ľr Kids sicher sein. Da ich allerdings kein Elektriker bin, kann ich nix garantieren. Also, nachbauen auf eigene Gefahr.

Ich habe als S√§ule zwei Aluminium Dosen aufeinandergestellt und verklebt. Doch solltet ihr auf Kunststoff zur√ľckgreifen, denn Aluminium leitet Strom.

Der entstehenden Zylinder wurde mit doppelseitigem Klebeband umh√ľllt und darauf spiralf√∂rmig die LED-Kette geklebt. Es ist sinnvoll vor dem aufkleben einen Funktionstest der LED’s zu machen, wir wollen ja keine unliebsamen √úberraschungen erleben. Das Netzteil kann einfach am Rahmen befestigt werden. Ein anzufertigendes Loch im Seitenteil erm√∂glicht das Verbinden von Kabel und Netzteil. Die Verbindung kann, bei Bedarf, somit gel√∂st werden

Endlich geht es an die Dekupiersäge.

Die Zeit ist gekommen und ihr könnt die Motive aus der Sperrholzplatte schneiden. Lasst euch Zeit, hier geht es um Genauigkeit.

Fangt mit den Innenschnitten an und arbeitet euch nach au√üen. Ist alles fertig ausgeschnitten k√∂nnt ihr das Holz mit √Ėl behandeln. Danach werden von innen, mit Hilfe der Hei√üklebepistole, passende St√ľcke von dem wei√üen Plexiglas anklebt. Nun k√∂nnt ihr alle Seitenteile wieder anbringen.

Nur noch den Netzstecker in die Steckdose stecken und fertig. Ihr könnt euer Werk bestaunen.

Wir sind am Ende des Beitrages angekommen. Ich w√ľnsche euch auf jedenfalls viel Spa√ü beim Nachbauen. Hat euch der Beitrag gefallen und oder habt ihr Anregungen k√∂nnt ihr mir gerne einen Kommentar verfassen.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.

Wir bauen uns einen Holzbackofen Teil 2

Howdy!

Nun kommen wir zum 2.Teil des Holzbackofen Bauberichtes.

Der Brennraum

Hier geht es nat√ľrlich richtig zur Sache.Es wird hei√ü, mehrere hundert Grad kommen hier zusammen und das h√§lt nicht jedes Material aus. Deswegen habe ich Schamottsteine bestellt. Und nicht nur irgendwelche, sondern lebensmittelechte Schamottsteine.
Die Steine gibt es mit glatter und rauer Oberfl√§che, wobei ich die glatten Steine f√ľr die Backfl√§che genommen habe. Um die Steine miteinander zu verkleben und die Zwischenr√§ume abzudichten, bietet der Online-Shop gleich den passenden Schamottefertigm√∂rtel.

Die Stahlplatte f√ľr die T√ľr, habe ich bei der Schlosserei meines Vertrauens besorgt. Die T√ľren sind mit der Flex rausgeschnitten. Passende Scharniere, Gewindestangen und Muttern gab es beim Baumarkt. Sogar der Schornstein konnte ich dort relativ g√ľnstig erwerben. Die fertige Front wurde an den Metallrahmen geschraubt, damit alles einzeln an seinen Platz getragen werden konnte. Wer m√∂chte den schon R√ľckenschmerzen haben :).

Bei der Befeuerungsart entschied ich mich f√ľr die Indirekte. Das hei√üt der Ofen hat eine seperate Brennkammer. Der Hauptgrund ist, ich habe keine Lust immer die hei√üe Asche nach hinten zu schieben und die Backfl√§che zu s√§ubern, bevor ich meine Backwaren in den Ofen legen kann. Durch die seperate Brennkammer kann ich immer Holz nachlegen und mu√ü nur darauf achten, dass die Hitze nicht zu extrem wird. Wie alles im Leben hat alles seine Vor- und Nachteile. In dem Fall muss ich nat√ľrlich eine gr√∂√üere Fl√§che auf Temperatur bringen und habe somit einen h√∂heren Brennmaterial Einsatz. Allerdings sind die die Temperaturen auch wieder einfacher auf dem gleichen Niveau zu halten, da mehr Schamott Steine die Temperatur speichern. Auch habe ich mich gegen eine klassische Kuppel entschieden, um die Abst√§nde von Decke zur Backware gleich zu halten.  Bei einer Kuppel sind die Decke und meine Pizza immer unterschiedlich weit von einander entfernt und werden zwangsl√§ufig unterschiedlich erw√§rmt.

Die Funktion

Wie √ľberall ist es auch bei einem Holzbackofen sinnvoll Ressourcen zu sparen. Die eine M√∂glichkeit ist weniger Brennholz zu brauchen oder die entstandene W√§rme besser zu nutzen. Der K√∂nigsweg ist nat√ľrlich beides gleichzeitig zu realisieren.
Bei diesem Ofen wird das Backgut von unten erw√§rmt und die hei√üe Luft wird danach noch einmal quer √ľber das Backgut gef√ľhrt. Erst danach wird die hei√üe Luft √ľber den Schornstein abgeleitet. Es w√§re nat√ľrlich toll die Resthitze zu nutzen um damit noch einen Wasserkreislauf oder √§hnliches zu erhitzen. Der k√∂nnte genutzt werden um damit Speisen warm zuhalten. Nun das habe ich aber noch nicht umgesetzt…..noch nicht :). Bevor die Arbeiten am Holzbackofen weiter gingen, gab es ersteinmal einen Probelauf. Ich kann nur sagen k√∂stlich :). Daf√ľr hat sich die Arbeit schon gelohnt.

Aus einem wurden mehrere Probeläufen und wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die letzten undichten Stellen wurden danach noch mit Mörtel abgedichtet. Nun konnte der Brennraum ummauert werden und der Zwischenraum wurde mit Steinwolle abgedichtet. Das Dach des Ofens habe ich einfach mit einer Bewehrung ausgestattet und danach den Betonestrich gegossen.

Was ist noch zu tun?

Da der Holzbackofen noch nicht in seiner vollen Pracht zur Geltung kommt, werde ich ihn nat√ľrlich noch versch√∂nern. Das hei√üt entweder nur anstreichen oder verputzen und danach anstreichen. Das werden wir wohl noch auf einer Familien-Konferenz besprechen. Doch mit dem riesigen Unterschied, das es diesmal Pizza dazu gibt. Oder doch Flammkuchen? Apfel-Streusel-Kuchen ? ūüėČ
Auch dieser Beitrag ist ist an seinem Ende angekommen. Ich hoffe er hat euch gefallen :). Falls ihr Fragen, Anregungen oder vielleicht euer Projekt vorstellen wollt, nur zu. Ihr könnt mir das gerne per Kommentar kundtun.

Wir bauen uns einen Holzbackofen… Teil 1

Am Anfang war der Hunger…

Doch was sollte meinen Gaumen erfreuen?
Eigentlich war es keine wirkliche Überlegung, mein Unterbewusstsein hatte längst die Endscheidung getroffen. Ich wollte Pizza!!!!!!
Also erst einmal kurz bestellt, dann warten. Eine wahrliche Geduldsprobe, denn trotz Glasfasertechnik, können sie die Pizza immer noch nicht durch die Leitung schieben :).
Nachdem der Hunger gestillt war und meine Gehirnaktivit√§t wieder zunahm, √ľberlegt ich wie g… es doch w√§re selber einen Holzbackofen zu haben. Die Wartezeit w√ľrde sich nat√ľrlich nicht verringern, aber der Geschmack
und die vielf√§ltigen M√∂glichkeiten ….

Nun das zur Vorgeschichte, ab jetzt kommen wir zur Praktischen Umsetzung :).

Wie sah die Projektplanung aus?

Als erstes wurde nat√ľrlich der Clan zusammengerufen, damit diese Idee ausf√ľhrlich besprochen werden konnte. Und wie das so ist, mehr Menschen gleichbedeutend mit mehr Meinungen. Doch am Ende kam ein Entwurf heraus bei dem alle Parteien zufrieden waren.

Nun wurde erst einmal ein CAD-Modell erstellt. Das gute an so einem Modell ist, das du die benötigten Steine und sonstigen Materialien direkt am Bildschirm zählen kannst. Einfach noch ein paar Steine mehr bestellen, es können ja bei der Bearbeitung welche kaputt gehen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ein paar extra Steine zu kaufen echt sinnvoll war.

Wo bekomme ich das Baumaterial her?

Das Baumaterial haben wir ganz klassisch aus dem Baumarkt bestellt und liefern lassen. Hat soweit auch alles gut geklappt. Ich beschloss einen Metallrahmen zu bauen, indem ich sp√§ter die Schamottesteine einfach reinlegen beziehungsweise stellen kann. Da Stahl leider nicht an B√§umen w√§chst, schaute ich mich nach einer passenden Bezugsquelle um. Auch diese war schnell gefunden. Ein Besuch bei einem ortsans√§ssigen Schlosserbetrieb erwies sich als Goldgrube. Die Jungs sind oft froh wenn sie Restmaterial verkaufen k√∂nnen und geben dies teilweise f√ľr ein Apfel und ein Ei aus der Hand. Ich kann nur sagen, schaut bei √§hnlichen Projekten unbedingt mal bei einem solchen Schlosserbetrieb vorbei.

Es geht los :)!

Das Baumaterial war angekommen und somit konnte es losgehen. Zuerst wurde nat√ľrlich ein Grube ausgehoben, in der sp√§ter das Fundament gegossen wird. Ich habe sp√§ter ein paar Steine in die Grube gelegt damit sich der Betonestrich gut festkrallen kann. Dazu kam noch eine Stahlgeflecht als Bewehrung. Diese¬†verleiht dem Betonestrich den n√∂tigen Zugkr√§fte-Widerstand und beugt somit Rissen vor. Nun konnte der Betonestrich in den vorher angefertigten Holzrahmen gegossen werden. Das Holz¬†bestand eigentlich aus √ľbrig gebliebenen Restst√ľcken von Klickparkett, das war ganz gut da diese weniger¬†schnell Feuchtigkeit anziehen. Die Feuchtigkeit braucht der Estrich f√ľr den Bindevorgang beim aush√§rten. Das ganze habe ich dann erstmal 2 Wochen ruhen lassen.

 

Auf der Mauer auf der Lauer…!

Sodele, der Estrich war hart nun ging es weiter. Da ich bisher noch nie eine Mauer hochgezogen hatte, habe ich mich vorher im Internet belesen. Da gibt es einige gute Tipps und irgendwann ist immer das erste mal. Also frisch ans¬†Werk.¬†Ich habe dann 2 Reihen Steine gelegt und dann¬†√ľberpr√ľft ob¬†meine Ma√üe stimmen und das alles sch√∂n winkelig ist. Soweit war alles in Ordnung¬†und ich konnte ab den Zeitpunkt immer mal wieder mit der Wasserwaage¬†pr√ľfen ob ich¬†eine gerade Mauer hochziehe.¬†Da¬†es ja geplant war mit einem Metallrahmen zu arbeiten, musste nat√ľrlich eine Plattform geschaffen werden. Daf√ľr nutzte ich wieder Bretter, ein paar¬†Metallb√∂cke (die um die Achse von Autos zu sichern) sowie Gewindest√§be (um den Holzrahmen zu befestigen)¬†und Holzschrauben. Die Bewehrung nicht vergessen und schon konnte¬†wieder eine Lage Estrich gegossen werden. Danach hie√ü es wieder warten….

Balls of steel… der Metallrahmen :)!

W√§hrend die Plattform erst einmal durchtrocknet, habe ich angefangen dsc02334den Metallrahmen anzufertigen. Dank meiner Metallbands√§ge ging das Abl√§ngen einfach von der Hand. Das Material stammt wie gesagt von einem Schlosserbetrieb. Den Rahmen habe ich mit einem F√ľllmittel Schwei√üdraht zusammengeschwei√üt. Es hat den Vorteil das ich keine Schutzgasflaschen ben√∂tige. Der Nachteil ist allerdings,dass die Schwei√ün√§hte nicht ganz so super aussehen. Nun, auf jedenfalls hebt es und tut somit seinen Zweck. Denkt an eure Schutzausr√ľstung da ordentlich die Funken fliegen und das kann richtig schmerzen. Die √úberschrift ist ja nicht umsonst gew√§hlt und ich h√§tte, das eine oder andere mal, mit den W√∂lfen mit heulen k√∂nnen. Die Ma√üe hab ich durch die CAD-Dateien ableiten k√∂nnen und hier und da wurden kleine √Ąnderungen vorgenommen wo n√∂tig. Pl√§ne sind manchmal ganz gut ;).

So, wir sind am Ende der ersten Berichtes angekommen ich hoffe es hat euch bisher gefallen. Ich freue mich nat√ľrlich √ľber Kommentare, falls ihr Fragen oder Anregungen habt.

Und im diesem Sinne, frohes schaffen ūüôā

Blogparade – Declutter Ausmisten und Ordnung schaffen

Howdy,

beim durchstöbern des Internets bin ich auf folgende interessante Blogparade (www.gailtalontour.com/blogparade-declutter) gestoßen.
Declutter hei√üt √ľbersetzt entr√ľmpeln und ist eine h√§ufig untersch√§tzte und meist unbeliebte T√§tigkeit. Ehrlich gesagt geh√∂rt Ordnung halten nicht zu meinen St√§rken.¬†Als Macher sind wir ja auch eher daran interessiert Dinge zu konstruieren¬†bzw. zu erschaffen, nicht diese loszuwerden.
Doch entr√ľmpeln hat auch etwas mit loslassen zu tun und genau das ist wichtig.

Warum¬†wir durch entr√ľmpeln¬†Energie gewinnen!

Nun, alte Dinge sind auch manchmal Altlasten und diese blockieren uns. Sie rauben Energie, welche wir eigentlich benötigen um kreativ zu sein.
Das kann z.B irgendein technisches Ger√§t sein. Als kleines Beispiel, ¬†bei mir war es eine¬†Steckkarte f√ľr den Pc, welche ich ben√∂tigte¬†damit ich¬†Satelliten-TV empfangen¬†konnte.
Die Karte war teuer und die Recherche nach Informationen hat viel Zeit in Anspruch genommen.
Ich habe sie, wenn es hoch kommt, ein Jahr benutzt. Dann bin ich umgezogen und dort gab es kein Sat-TV .
Das Ende vom Lied war, das Ding ist mehrmals mit umgezogen. Es hat mich immer genervt, dass ich die Karte nicht mehr benutze habe. Und dass jedes mal, wenn ich in den Karton schaute.
Nun habe ich sie endlich doch weggeschmissen.
Ich meine, so ein Beispiel kann jeder nennen, nat√ľrlich sind es andere Sachen, Vertr√§ge ( Sportstudio ūüėČ )¬†manchmal sogar Bekanntschaften. Doch das Ergebnis ist das Gleiche, wir √§rgern uns und das kostet Energie.
Deswegen mein wichtigster Tipp zum Ordnung schaffen: Loslassen innerlich und dann äußerlich.
Ihr m√ľsst die Sachen ja nicht weg schmei√üen,¬†man kann solche Dinge ja auch verschenken oder verkaufen.

Was hilft Ordnung bei Werkzeugen und Material zu schaffen?

F√ľr den Bau von Prototypen und anderen handwerklichen Arbeiten braucht es nat√ľrlich Maschinen, Material und ganz wichtig viiiieeeellll Platz.
Das alles in einer sinnvollen Weise unter einen Hut zubekommen ist vor allem dann schwer, sobald die R√§umlichkeiten sehr beengt sind. Hier hilft es wenn Regale und Aufbauten flexibel sind. Ich verwende gerne Aluprofile welche ich an die Situation anpassen kann. Es gibt¬†verschiedene Halter, welche im Profil auf das richtige Ma√ü verschoben werden,¬†arretieren und fertig. Mit ein paar l√§ngs und Querstreben kann ein Ger√ľst gebaut werden, welches sich f√ľr Regale, Tische oder sonstige M√∂bel eignet. Dann noch¬†ein paar Einlegebretter¬†zuschneiden¬†lassen z.B.¬†im Baumarkt¬†und schon¬†hast du B√∂den f√ľr deine M√∂bel. Die Profile gibt es auch im Baumarkt und auch¬†von verschiedenen¬†Hersteller mit¬†dem jeweils passendem Zubeh√∂r. Mit einem Gewindebohrer kann man an den Enden sehr einfach ein M6 Gewinde schneiden um¬†darin Rollen zu befestigen.

Wie Ordnung zuk√ľnftig¬†wahren ?

Der n√§chste¬†Tipp ist¬†nat√ľrlich das eigene¬†Konsumverhalten zu √ľberdenken. Idealerweise¬†gew√∂hnt man sich¬†einen minimalistischen Lebensstil an, dass freut nat√ľrlich Umwelt und Geldbeutel.
Doch auch √ľberlegt zu konsumieren, bietet schon einige Vorteile.
Bei B√ľchern, Filmen und Videospielen ist das eigentlich sehr einfach. B√ľcher gibt es als E-Book, Filme k√∂nnen gestreamt werden¬†und Videospiele kann man sich ausleihen oder √ľber Steam¬†runterladen.
Allein f√ľr diese Medien br√§uchte ich mindestens 3 extra gro√üe Schr√§nke.¬†Jaaaaa………. ich spiele gern ;). Wieder Geld, Platz und eine weitere Quelle der Unordnung gespart.

Welche Systeme helfen dabei den Papierkram in den Griff zu bekommen?

Nun wenden wir uns den schriftlichen Papieren zu, wieder ein schwieriges Thema. Was ist wichtig, was kann weg und wie organisiere ich das √úbriggebliebene?
Ich wende das System an, welches in dem E-Book, rechts am Rand, beschrieben ist. Bisher scheint es zu funktionieren. Ich finde benötigte schriftliche Dokumente recht schnell und meine Papierberge sind geschrumpft.
Der Aktualisierungsaufwand ist¬†fast so einfach, wie meine in die Kiste-Werfen-Methode ;). Und als Kindle Edition ist es sogar sehr g√ľnstig, √ľbrigens ein weiterer Vorteil bei digitalisierten B√ľchern.

Wie verwalte ich meine digitalen Informationen?

Alles was¬†mit Notizen, PDF¬īs¬†, Konstruktionsskizzen und interessanten Artikeln zu tun hat vertraue ich der App Evernote an. Die habe ich auf meinem Handy, Pc und Tablett installiert. Die Daten werden synchronisiert und ich habe immer alles dabei. Ist schon eine feine Sache sowas. Als Alternative gibt es auch Microsoft Onenote¬†¬†und viele verschiedene andere Apps.
Durch diese Ma√ünahmen h√§lt sich mein Chaos in Grenzen und ich bin zufrieden . Ansonsten muss man halt am Ball bleiben und ausprobieren¬†welches System,¬†f√ľr einen selber, am Besten funktioniert.

Das war mein Beitrag zur Blogparade, viel Spaß beim Lesen.

Nat√ľrlich freue ich mich √ľber Anregungen, neue Ideen¬†oder ein herzliches Servus¬†als Kommentar.

Blogparade oder wie ich zum Bloggen gekommen bin!

Howdy!

Also dies ist meine erste Teilnahme bei einer Blogparade und nat√ľrlich hoffe ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Damit mein Beitrag eine gut lesbare Struktur bekommt, hab ich ihn an die W-Fragen Methode angelehnt. Mal sehen ob sich diese bew√§hrt.bildblogparade

Um was geht es?

Es geht bei diesen Beitrag um das Thema: ‚Äě Wie bist du zum Bloggen gekommen?‚Äú. Dieser Beitrag bildet, zusammen mit den Beitr√§gen und Erfahrungen von anderen Bloggern, eine Blogparade. Das ganze dient dazu interessierten Lesern m√∂glichst viele und wertvolle Informationen bereitzustellen. Au√üerdem macht es einfach Spa√ü .

Wer ist daran beteiligt?

Nat√ľrlich der Veranstalter dieser Blogparade Christoph (http://verm√∂gensaufbau-online.de/ ) und hoffentlich viele teilnehmende Blogger. Welche? Das zeigt sich erst am Ende der Parade, bis zum letzten Tag k√∂nnen neuen Artikel zu diesem Thema eintreffen.

Wo sind die Artikel der Teilnehmer zu finden?

Alle Teilnehmer bzw. deren Artikel sind hier ( http://verm√∂gensaufbau-online.de/blogparade-2016-wie-bist-du-zum-bloggen-gekommen/ ) zu finden. Es ist interessant ein Thema aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten, somit ist st√∂bern angesagt. Neue Anhaltspunkte und Ideen entstehen, welche h√§ufig, in abgewandelter Form, einem selber weiterhelfen.

Wann sind neue Blogparaden/Artikel zu erwarten?

Nun, ich habe von dieser Blogparade durch www.blogparade.guru erfahren. Die Seite setzt sich speziell mit dieser Thematik auseinander. Sie hilft somit Lesern tolle Beitr√§ge zu finden und sich auf dem neuesten Stand zu halten.

Wie bin ich denn nun zum bloggen gekommen?

Nun meine Ausgangslage sah folgenderma√üen aus. Ich hatte meinen urspr√ľnglichen Job als Baumaschinenmechaniker gek√ľndigt. Damit ich meine Weiterbildung, zum staatlich gepr√ľften Techniker Maschinenbau in Vollzeit, absolvieren konnte.

Nach bestandener Pr√ľfung und einer l√§ngeren Auszeit stellte sich irgendwann die Frage, wie ich den nun mein Leben gestalten m√∂chte. Es fing typischerweise mit Vorstellungsgespr√§chen an, die aber nicht zum Ziel f√ľhrten. Ich hatte meist andere Ansichten als mein Gegen√ľber.

Wahrscheinlich stand der Entschluss schon fest Selbständig zu werden. Ich meine Angestellter war ich ja schon vor der Weiterbildung und es musste was Neues her.

Warum habe ich das bloggen gewählt?

Ich habe aus mehreren Beweggr√ľnden mit dem bloggen angefangen. Ich wollte mit vielen Menschen kommunizieren und Informationen austauschen. Das Internet ist einfach eine super Hilfe, um L√∂sungen f√ľr Problem zu finden.

Genauso Ideenfindung. Wer hat nicht schon einfach im I-Net gesurft und DingDong die Idee klopft gegen den Hirnkasten.

Sobald L√∂sungen gefunden werden ist es auch sinnvoll diese zu archivieren. Das ‚ÄěRad‚Äú wird meistens nie neu erfunden, nahezu alles was im Alltag mit uns in Verbindung tritt war schon einmal da. Ein nat√ľrlicher Prozess.

Es ist einfach ressourcenschonend vorhandene Ideen weiter zu entwickeln und verstecktes Potential freizulegen.

Ein ebenso wichtiger Beweggrund ist ein finanzieller. Ich bin mitten in der Existenzgr√ľndung und habe das Internet als Sprachrohr, Marketing-Instrument und irgendwann, hoffentlich, als Quelle eines passiven Einkommens gefunden.

Auch ist bloggen nicht mein einziges Standbein. Ich besch√§ftige mich intensiv mit 3D-Druck und Prototypenbau und kann durch den Blog Interessenten auf dem Laufenden halten.

So wir durch Schreibstil und Auswahl der Themen, Vertrauen aufgebaut und der Leser f√ľhlt sich mit demjenigen verbunden der den Beitrag geschrieben hat.

Mir geht das oft so:“ Jawohl der Mensch hat Ahnung und f√ľhlt das Gleiche wie ich“.

Nat√ľrlich ist bloggen auch einfach eine tolle Spielwiese um seinen Ideen einen kreativen Rahmen zu geben.

So das war mein Beitrag zur Blogparade, ich hoffe ihr konntet etwas mitnehmen und hattet Spaß beim Lesen.

Nat√ľrlich freue ich mich √ľber Anregungen oder weitere Ideen, diese d√ľrft ihr gerne als Kommentar verfassen.