Luigi und Super Mario auf LED!

Howdy,

ich hoffe euch geht es gut?

Nachdem ich nun doch einiges mit meiner Dekupiersäge ausprobiert habe, wollte ich nun anfangen Geschenke selber anzufertigen. Klar ist es einfacher irgendetwas zu kaufen und manchmal ist es sogar billiger. Doch glücklicherweise gibt es eben nicht immer genau das zu kaufen, was den eigenen Vorstellungen entspricht. Sei es die Farbe, das Material oder das komplette Design welches nicht passt.

Und noch ein Punkt der für den Eigenbau spricht und der meiner Meinung nach am Wichtigsten ist.Selbstgemachte Geschenke können eine Wertschätzung und Zuneigung ausdrücken die durch gekauften Gegenständen niemals zu erreichen sind.

Es wird von der Planung bis zur Herstellung viel häufiger an die geliebte/wichtige Person und deren Eigenschaften gedacht. Alles fließt mit in den Prozess ein und ergibt am Ende das gewünschte Unikat.

Kommen wir zur Ausgangssituation welche zu diesem Beitrag führte.

In meinem Fall wollte ich für meinen kleinen Lucas etwas ganz besonderes bauen. Hierbei stand im Vordergrund etwas zu entwerfen, dass seine Vorliebe für Super Mario, Technik und Spaß an Farben gleichermaßen zum Ausdruck bringt. Wie üblich habe ich zu diesem Zweck im Internet recherchiert, doch nix passendes gefunden.

Glücklicherweise kommt die Idee von ganz alleine, man muss sich nur lange genug mit einem Thema beschäftigen. Das Ergebnis der Neuronen Kommunikation war eine Super Mario Lampe mit eingebauten Farbwechsel.

Zuerst die Planung.

Die Motive standen fest und auch die technische Umsetzung mit Hilfe von LED’s war geklärt. Für die Außenform wurde ein Rechteck gewählt, wobei die eine Seite etwa die Größe eines Din A 4 Blattes hat.

Warum …? Dazu kommen wir später.

Die Größen von Boden und Deckel ergeben sich, indem ihr die Seitenteile hochkant stellt und als Viereck anordnet. Auch die Rahmengröße lässt sich durch diese Methode bestimmen. Doch kommen wir nun zum benötigten Material.

Benötigte Materialien (je nach gewählter Größe):

  • circa 2m Dachlatte (Baumarkt)
  • 6-8 mm Sperrholzplatten (Kiefer oder Pappel)
  • Holzschrauben
  • LED-Stripes (z.B.http://amzn.to/2jlweJt)
  • Doppelseitiges Klebeband
  • Leimholz Buche (Baumarkt)
  • Weiße Plexiglas Scheibe (Baumarkt)
  • Zylinderförmiger Gegenstand (Abwasserrohr?) um LED-Stripes aufzukleben

Benötigte Werkzeuge:

  • Holzsäge,
  • Akkuschrauber
  • Heißklebepistole
  • Holzbohrer und Bits

Ist alles soweit vorhanden, kann es endlich losgehen.

Nur nicht aus dem Rahmen fallen.

Als Rahmenlänge wurde, wie angedeutet die Längs-und Querseite eines Din A4 Blattes gewählt. Die Maße der benötigten Querstreben lassen sich, wie oben beschrieben, einfach ausrechnen.

Ich habe alles mit meiner Bandsäge ausgesägt und dadurch schön gerade Schnitte bekommen.

Nun werden mit Hilfe der Holzbohrer die Rahmen vorgebohrt und danach mit den Holzschrauben verschraubt.

Nicht zu vergessen die Seitenteile.

Damit später auch alles passt und die empfindlichen Sägearbeiten schonend behandelt werden, wurden zuerst alle Seiten auf Maß geschnitten und an den Rahmen geschraubt. Um die Position der Seitenteile an den Rahmen auszurichten könnt ihr folgendermaßen vorgehen.

Erst den Boden anfertigen und mit dem Rahmen verbinden, danach könnt ihr die Seitenteile auf diesen Boden stellen und eure Bohrposition bestimmen. Denkt aber daran, dass ihr noch einen Deckel benötigt, der natürlich nicht passt sollten die Seiten nicht genau mit dem Rahmen abschließen.

Da die Lampe ja später genug Licht produziert soll, wurden nur zwei Seiten mit Motiven versehen. Somit bleiben logischerweise noch zwei Seiten übrig, auf denen nun weiße (bzw. milchige) Plexiglasscheiben geschraubt werden.

Um die passende Stärke zu finden ist euer Handy oder eine andere Lichtquelle von Vorteil. Einfach hinter die Scheibe halten und schauen ob auf der anderen Seite genug Licht durscheint. Das ging gut im Baumarkt und ersparte langes hin und her überlegen.

Jetzt ist alles vorbereitet und kann später vorsichtig per Hand verschraubt werden.

Nun könnt ihr auf die hölzernen Seitenwände die Grafiken kleben. Passende Motive fand ich im I-Net unter (Super Mario:http://zenideen.com/deko-feiern/halloween/40-kostenlose-kurbis-vorlagen/; Luigi: http://www.freestencilgallery.com/?s=Luigi ). Diese Bilder habe ich, an manchen Stellen aus Stabilitätsgründen abgeändert.

Die Grafiken werden auf Papier gedruckt und danach an die Seitenwände der Lampe geklebt. Als Kleber könnt ihr einen Klebestift verwenden, doch Sprühkleber lieferte bei mir bessere Ergebnisse. Zusätzlich habe ich, sobald der Kleber trocken war, alles mit durchsichtigen Paketklebeband überzogen.

Das Klebeband soll Ausbrüche des Holzes minimieren, das Motiv schützen und das Sägen geht flotter. Warum auch immer, vielleicht wird durch das Paketband das Sägeblatt gekühlt? Jedenfalls funktioniert es und das ist ja der ausschlaggebende Punkt.

Das Aussägen der Motive sollte eines der letzten Arbeitsschritte sein. Warum? Nix ist nerviger als nach stundenlanger Arbeit festzustellen, dass irgendeine Bohrung nicht passt und etwas zurechtgemurkst werden muss.

Es werde Licht!

Als Lichtquelle kommen LED-Stripes zum Einsatz, diese werden mit 12 Volt und 3 Ampere betrieben und sollten somit auch für Kids sicher sein. Da ich allerdings kein Elektriker bin, kann ich nix garantieren. Also, nachbauen auf eigene Gefahr.

Ich habe als Säule zwei Aluminium Dosen aufeinandergestellt und verklebt. Doch solltet ihr auf Kunststoff zurückgreifen, denn Aluminium leitet Strom.

Der entstehenden Zylinder wurde mit doppelseitigem Klebeband umhüllt und darauf spiralförmig die LED-Kette geklebt. Es ist sinnvoll vor dem aufkleben einen Funktionstest der LED’s zu machen, wir wollen ja keine unliebsamen Überraschungen erleben. Das Netzteil kann einfach am Rahmen befestigt werden. Ein anzufertigendes Loch im Seitenteil ermöglicht das Verbinden von Kabel und Netzteil. Die Verbindung kann, bei Bedarf, somit gelöst werden

Endlich geht es an die Dekupiersäge.

Die Zeit ist gekommen und ihr könnt die Motive aus der Sperrholzplatte schneiden. Lasst euch Zeit, hier geht es um Genauigkeit.

Fangt mit den Innenschnitten an und arbeitet euch nach außen. Ist alles fertig ausgeschnitten könnt ihr das Holz mit Öl behandeln. Danach werden von innen, mit Hilfe der Heißklebepistole, passende Stücke von dem weißen Plexiglas anklebt. Nun könnt ihr alle Seitenteile wieder anbringen.

Nur noch den Netzstecker in die Steckdose stecken und fertig. Ihr könnt euer Werk bestaunen.

Wir sind am Ende des Beitrages angekommen. Ich wünsche euch auf jedenfalls viel Spaß beim Nachbauen. Hat euch der Beitrag gefallen und oder habt ihr Anregungen könnt ihr mir gerne einen Kommentar verfassen.

In diesem Sinne bis zum nächsten Mal.

Wir bauen uns einen Holzbackofen Teil 2

Howdy!

Nun kommen wir zum 2.Teil des Holzbackofen Bauberichtes.

Der Brennraum

Hier geht es natürlich richtig zur Sache.Es wird heiß, mehrere hundert Grad kommen hier zusammen und das hält nicht jedes Material aus. Deswegen habe ich Schamottsteine bestellt. Und nicht nur irgendwelche, sondern lebensmittelechte Schamottsteine.
Die Steine gibt es mit glatter und rauer Oberfläche, wobei ich die glatten Steine für die Backfläche genommen habe. Um die Steine miteinander zu verkleben und die Zwischenräume abzudichten, bietet der Online-Shop gleich den passenden Schamottefertigmörtel.

Die Stahlplatte für die Tür, habe ich bei der Schlosserei meines Vertrauens besorgt. Die Türen sind mit der Flex rausgeschnitten. Passende Scharniere, Gewindestangen und Muttern gab es beim Baumarkt. Sogar der Schornstein konnte ich dort relativ günstig erwerben. Die fertige Front wurde an den Metallrahmen geschraubt, damit alles einzeln an seinen Platz getragen werden konnte. Wer möchte den schon Rückenschmerzen haben :).

Bei der Befeuerungsart entschied ich mich für die Indirekte. Das heißt der Ofen hat eine seperate Brennkammer. Der Hauptgrund ist, ich habe keine Lust immer die heiße Asche nach hinten zu schieben und die Backfläche zu säubern, bevor ich meine Backwaren in den Ofen legen kann. Durch die seperate Brennkammer kann ich immer Holz nachlegen und muß nur darauf achten, dass die Hitze nicht zu extrem wird. Wie alles im Leben hat alles seine Vor- und Nachteile. In dem Fall muss ich natürlich eine größere Fläche auf Temperatur bringen und habe somit einen höheren Brennmaterial Einsatz. Allerdings sind die die Temperaturen auch wieder einfacher auf dem gleichen Niveau zu halten, da mehr Schamott Steine die Temperatur speichern. Auch habe ich mich gegen eine klassische Kuppel entschieden, um die Abstände von Decke zur Backware gleich zu halten.  Bei einer Kuppel sind die Decke und meine Pizza immer unterschiedlich weit von einander entfernt und werden zwangsläufig unterschiedlich erwärmt.

Die Funktion

Wie überall ist es auch bei einem Holzbackofen sinnvoll Ressourcen zu sparen. Die eine Möglichkeit ist weniger Brennholz zu brauchen oder die entstandene Wärme besser zu nutzen. Der Königsweg ist natürlich beides gleichzeitig zu realisieren.
Bei diesem Ofen wird das Backgut von unten erwärmt und die heiße Luft wird danach noch einmal quer über das Backgut geführt. Erst danach wird die heiße Luft über den Schornstein abgeleitet. Es wäre natürlich toll die Resthitze zu nutzen um damit noch einen Wasserkreislauf oder ähnliches zu erhitzen. Der könnte genutzt werden um damit Speisen warm zuhalten. Nun das habe ich aber noch nicht umgesetzt…..noch nicht :). Bevor die Arbeiten am Holzbackofen weiter gingen, gab es ersteinmal einen Probelauf. Ich kann nur sagen köstlich :). Dafür hat sich die Arbeit schon gelohnt.

Aus einem wurden mehrere Probeläufen und wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die letzten undichten Stellen wurden danach noch mit Mörtel abgedichtet. Nun konnte der Brennraum ummauert werden und der Zwischenraum wurde mit Steinwolle abgedichtet. Das Dach des Ofens habe ich einfach mit einer Bewehrung ausgestattet und danach den Betonestrich gegossen.

Was ist noch zu tun?

Da der Holzbackofen noch nicht in seiner vollen Pracht zur Geltung kommt, werde ich ihn natürlich noch verschönern. Das heißt entweder nur anstreichen oder verputzen und danach anstreichen. Das werden wir wohl noch auf einer Familien-Konferenz besprechen. Doch mit dem riesigen Unterschied, das es diesmal Pizza dazu gibt. Oder doch Flammkuchen? Apfel-Streusel-Kuchen ? 😉
Auch dieser Beitrag ist ist an seinem Ende angekommen. Ich hoffe er hat euch gefallen :). Falls ihr Fragen, Anregungen oder vielleicht euer Projekt vorstellen wollt, nur zu. Ihr könnt mir das gerne per Kommentar kundtun.

Wir bauen uns einen Holzbackofen… Teil 1

Am Anfang war der Hunger…

Doch was sollte meinen Gaumen erfreuen?
Eigentlich war es keine wirkliche Überlegung, mein Unterbewusstsein hatte längst die Endscheidung getroffen. Ich wollte Pizza!!!!!!
Also erst einmal kurz bestellt, dann warten. Eine wahrliche Geduldsprobe, denn trotz Glasfasertechnik, können sie die Pizza immer noch nicht durch die Leitung schieben :).
Nachdem der Hunger gestillt war und meine Gehirnaktivität wieder zunahm, überlegt ich wie g… es doch wäre selber einen Holzbackofen zu haben. Die Wartezeit würde sich natürlich nicht verringern, aber der Geschmack
und die vielfältigen Möglichkeiten ….

Nun das zur Vorgeschichte, ab jetzt kommen wir zur Praktischen Umsetzung :).

Wie sah die Projektplanung aus?

Als erstes wurde natürlich der Clan zusammengerufen, damit diese Idee ausführlich besprochen werden konnte. Und wie das so ist, mehr Menschen gleichbedeutend mit mehr Meinungen. Doch am Ende kam ein Entwurf heraus bei dem alle Parteien zufrieden waren.

Nun wurde erst einmal ein CAD-Modell erstellt. Das gute an so einem Modell ist, das du die benötigten Steine und sonstigen Materialien direkt am Bildschirm zählen kannst. Einfach noch ein paar Steine mehr bestellen, es können ja bei der Bearbeitung welche kaputt gehen. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ein paar extra Steine zu kaufen echt sinnvoll war.

Wo bekomme ich das Baumaterial her?

Das Baumaterial haben wir ganz klassisch aus dem Baumarkt bestellt und liefern lassen. Hat soweit auch alles gut geklappt. Ich beschloss einen Metallrahmen zu bauen, indem ich später die Schamottesteine einfach reinlegen beziehungsweise stellen kann. Da Stahl leider nicht an Bäumen wächst, schaute ich mich nach einer passenden Bezugsquelle um. Auch diese war schnell gefunden. Ein Besuch bei einem ortsansässigen Schlosserbetrieb erwies sich als Goldgrube. Die Jungs sind oft froh wenn sie Restmaterial verkaufen können und geben dies teilweise für ein Apfel und ein Ei aus der Hand. Ich kann nur sagen, schaut bei ähnlichen Projekten unbedingt mal bei einem solchen Schlosserbetrieb vorbei.

Es geht los :)!

Das Baumaterial war angekommen und somit konnte es losgehen. Zuerst wurde natürlich ein Grube ausgehoben, in der später das Fundament gegossen wird. Ich habe später ein paar Steine in die Grube gelegt damit sich der Betonestrich gut festkrallen kann. Dazu kam noch eine Stahlgeflecht als Bewehrung. Diese verleiht dem Betonestrich den nötigen Zugkräfte-Widerstand und beugt somit Rissen vor. Nun konnte der Betonestrich in den vorher angefertigten Holzrahmen gegossen werden. Das Holz bestand eigentlich aus übrig gebliebenen Reststücken von Klickparkett, das war ganz gut da diese weniger schnell Feuchtigkeit anziehen. Die Feuchtigkeit braucht der Estrich für den Bindevorgang beim aushärten. Das ganze habe ich dann erstmal 2 Wochen ruhen lassen.

 

Auf der Mauer auf der Lauer…!

Sodele, der Estrich war hart nun ging es weiter. Da ich bisher noch nie eine Mauer hochgezogen hatte, habe ich mich vorher im Internet belesen. Da gibt es einige gute Tipps und irgendwann ist immer das erste mal. Also frisch ans Werk. Ich habe dann 2 Reihen Steine gelegt und dann überprüft ob meine Maße stimmen und das alles schön winkelig ist. Soweit war alles in Ordnung und ich konnte ab den Zeitpunkt immer mal wieder mit der Wasserwaage prüfen ob ich eine gerade Mauer hochziehe. Da es ja geplant war mit einem Metallrahmen zu arbeiten, musste natürlich eine Plattform geschaffen werden. Dafür nutzte ich wieder Bretter, ein paar Metallböcke (die um die Achse von Autos zu sichern) sowie Gewindestäbe (um den Holzrahmen zu befestigen) und Holzschrauben. Die Bewehrung nicht vergessen und schon konnte wieder eine Lage Estrich gegossen werden. Danach hieß es wieder warten….

Balls of steel… der Metallrahmen :)!

Während die Plattform erst einmal durchtrocknet, habe ich angefangen dsc02334den Metallrahmen anzufertigen. Dank meiner Metallbandsäge ging das Ablängen einfach von der Hand. Das Material stammt wie gesagt von einem Schlosserbetrieb. Den Rahmen habe ich mit einem Füllmittel Schweißdraht zusammengeschweißt. Es hat den Vorteil das ich keine Schutzgasflaschen benötige. Der Nachteil ist allerdings,dass die Schweißnähte nicht ganz so super aussehen. Nun, auf jedenfalls hebt es und tut somit seinen Zweck. Denkt an eure Schutzausrüstung da ordentlich die Funken fliegen und das kann richtig schmerzen. Die Überschrift ist ja nicht umsonst gewählt und ich hätte, das eine oder andere mal, mit den Wölfen mit heulen können. Die Maße hab ich durch die CAD-Dateien ableiten können und hier und da wurden kleine Änderungen vorgenommen wo nötig. Pläne sind manchmal ganz gut ;).

So, wir sind am Ende der ersten Berichtes angekommen ich hoffe es hat euch bisher gefallen. Ich freue mich natürlich über Kommentare, falls ihr Fragen oder Anregungen habt.

Und im diesem Sinne, frohes schaffen 🙂

Blogparade – Declutter Ausmisten und Ordnung schaffen

Howdy,

beim durchstöbern des Internets bin ich auf folgende interessante Blogparade (www.gailtalontour.com/blogparade-declutter) gestoßen.
Declutter heißt übersetzt entrümpeln und ist eine häufig unterschätzte und meist unbeliebte Tätigkeit. Ehrlich gesagt gehört Ordnung halten nicht zu meinen Stärken. Als Macher sind wir ja auch eher daran interessiert Dinge zu konstruieren bzw. zu erschaffen, nicht diese loszuwerden.
Doch entrümpeln hat auch etwas mit loslassen zu tun und genau das ist wichtig.

Warum wir durch entrümpeln Energie gewinnen!

Nun, alte Dinge sind auch manchmal Altlasten und diese blockieren uns. Sie rauben Energie, welche wir eigentlich benötigen um kreativ zu sein.
Das kann z.B irgendein technisches Gerät sein. Als kleines Beispiel,  bei mir war es eine Steckkarte für den Pc, welche ich benötigte damit ich Satelliten-TV empfangen konnte.
Die Karte war teuer und die Recherche nach Informationen hat viel Zeit in Anspruch genommen.
Ich habe sie, wenn es hoch kommt, ein Jahr benutzt. Dann bin ich umgezogen und dort gab es kein Sat-TV .
Das Ende vom Lied war, das Ding ist mehrmals mit umgezogen. Es hat mich immer genervt, dass ich die Karte nicht mehr benutze habe. Und dass jedes mal, wenn ich in den Karton schaute.
Nun habe ich sie endlich doch weggeschmissen.
Ich meine, so ein Beispiel kann jeder nennen, natürlich sind es andere Sachen, Verträge ( Sportstudio 😉 ) manchmal sogar Bekanntschaften. Doch das Ergebnis ist das Gleiche, wir ärgern uns und das kostet Energie.
Deswegen mein wichtigster Tipp zum Ordnung schaffen: Loslassen innerlich und dann äußerlich.
Ihr müsst die Sachen ja nicht weg schmeißen, man kann solche Dinge ja auch verschenken oder verkaufen.

Was hilft Ordnung bei Werkzeugen und Material zu schaffen?

Für den Bau von Prototypen und anderen handwerklichen Arbeiten braucht es natürlich Maschinen, Material und ganz wichtig viiiieeeellll Platz.
Das alles in einer sinnvollen Weise unter einen Hut zubekommen ist vor allem dann schwer, sobald die Räumlichkeiten sehr beengt sind. Hier hilft es wenn Regale und Aufbauten flexibel sind. Ich verwende gerne Aluprofile welche ich an die Situation anpassen kann. Es gibt verschiedene Halter, welche im Profil auf das richtige Maß verschoben werden, arretieren und fertig. Mit ein paar längs und Querstreben kann ein Gerüst gebaut werden, welches sich für Regale, Tische oder sonstige Möbel eignet. Dann noch ein paar Einlegebretter zuschneiden lassen z.B. im Baumarkt und schon hast du Böden für deine Möbel. Die Profile gibt es auch im Baumarkt und auch von verschiedenen Hersteller mit dem jeweils passendem Zubehör. Mit einem Gewindebohrer kann man an den Enden sehr einfach ein M6 Gewinde schneiden um darin Rollen zu befestigen.

Wie Ordnung zukünftig wahren ?

Der nächste Tipp ist natürlich das eigene Konsumverhalten zu überdenken. Idealerweise gewöhnt man sich einen minimalistischen Lebensstil an, dass freut natürlich Umwelt und Geldbeutel.
Doch auch überlegt zu konsumieren, bietet schon einige Vorteile.
Bei Büchern, Filmen und Videospielen ist das eigentlich sehr einfach. Bücher gibt es als E-Book, Filme können gestreamt werden und Videospiele kann man sich ausleihen oder über Steam runterladen.
Allein für diese Medien bräuchte ich mindestens 3 extra große Schränke. Jaaaaa………. ich spiele gern ;). Wieder Geld, Platz und eine weitere Quelle der Unordnung gespart.

Welche Systeme helfen dabei den Papierkram in den Griff zu bekommen?

Nun wenden wir uns den schriftlichen Papieren zu, wieder ein schwieriges Thema. Was ist wichtig, was kann weg und wie organisiere ich das Übriggebliebene?
Ich wende das System an, welches in dem E-Book, rechts am Rand, beschrieben ist. Bisher scheint es zu funktionieren. Ich finde benötigte schriftliche Dokumente recht schnell und meine Papierberge sind geschrumpft.
Der Aktualisierungsaufwand ist fast so einfach, wie meine in die Kiste-Werfen-Methode ;). Und als Kindle Edition ist es sogar sehr günstig, übrigens ein weiterer Vorteil bei digitalisierten Büchern.

Wie verwalte ich meine digitalen Informationen?

Alles was mit Notizen, PDF´s , Konstruktionsskizzen und interessanten Artikeln zu tun hat vertraue ich der App Evernote an. Die habe ich auf meinem Handy, Pc und Tablett installiert. Die Daten werden synchronisiert und ich habe immer alles dabei. Ist schon eine feine Sache sowas. Als Alternative gibt es auch Microsoft Onenote  und viele verschiedene andere Apps.
Durch diese Maßnahmen hält sich mein Chaos in Grenzen und ich bin zufrieden . Ansonsten muss man halt am Ball bleiben und ausprobieren welches System, für einen selber, am Besten funktioniert.

Das war mein Beitrag zur Blogparade, viel Spaß beim Lesen.

Natürlich freue ich mich über Anregungen, neue Ideen oder ein herzliches Servus als Kommentar.

Blogparade oder wie ich zum Bloggen gekommen bin!

Howdy!

Also dies ist meine erste Teilnahme bei einer Blogparade und natürlich hoffe ich, dass ich alles richtig gemacht habe. Damit mein Beitrag eine gut lesbare Struktur bekommt, hab ich ihn an die W-Fragen Methode angelehnt. Mal sehen ob sich diese bewährt.bildblogparade

Um was geht es?

Es geht bei diesen Beitrag um das Thema: „ Wie bist du zum Bloggen gekommen?“. Dieser Beitrag bildet, zusammen mit den Beiträgen und Erfahrungen von anderen Bloggern, eine Blogparade. Das ganze dient dazu interessierten Lesern möglichst viele und wertvolle Informationen bereitzustellen. Außerdem macht es einfach Spaß .

Wer ist daran beteiligt?

Natürlich der Veranstalter dieser Blogparade Christoph (http://vermögensaufbau-online.de/ ) und hoffentlich viele teilnehmende Blogger. Welche? Das zeigt sich erst am Ende der Parade, bis zum letzten Tag können neuen Artikel zu diesem Thema eintreffen.

Wo sind die Artikel der Teilnehmer zu finden?

Alle Teilnehmer bzw. deren Artikel sind hier ( http://vermögensaufbau-online.de/blogparade-2016-wie-bist-du-zum-bloggen-gekommen/ ) zu finden. Es ist interessant ein Thema aus mehreren Blickwinkeln zu betrachten, somit ist stöbern angesagt. Neue Anhaltspunkte und Ideen entstehen, welche häufig, in abgewandelter Form, einem selber weiterhelfen.

Wann sind neue Blogparaden/Artikel zu erwarten?

Nun, ich habe von dieser Blogparade durch www.blogparade.guru erfahren. Die Seite setzt sich speziell mit dieser Thematik auseinander. Sie hilft somit Lesern tolle Beiträge zu finden und sich auf dem neuesten Stand zu halten.

Wie bin ich denn nun zum bloggen gekommen?

Nun meine Ausgangslage sah folgendermaßen aus. Ich hatte meinen ursprünglichen Job als Baumaschinenmechaniker gekündigt. Damit ich meine Weiterbildung, zum staatlich geprüften Techniker Maschinenbau in Vollzeit, absolvieren konnte.

Nach bestandener Prüfung und einer längeren Auszeit stellte sich irgendwann die Frage, wie ich den nun mein Leben gestalten möchte. Es fing typischerweise mit Vorstellungsgesprächen an, die aber nicht zum Ziel führten. Ich hatte meist andere Ansichten als mein Gegenüber.

Wahrscheinlich stand der Entschluss schon fest Selbständig zu werden. Ich meine Angestellter war ich ja schon vor der Weiterbildung und es musste was Neues her.

Warum habe ich das bloggen gewählt?

Ich habe aus mehreren Beweggründen mit dem bloggen angefangen. Ich wollte mit vielen Menschen kommunizieren und Informationen austauschen. Das Internet ist einfach eine super Hilfe, um Lösungen für Problem zu finden.

Genauso Ideenfindung. Wer hat nicht schon einfach im I-Net gesurft und DingDong die Idee klopft gegen den Hirnkasten.

Sobald Lösungen gefunden werden ist es auch sinnvoll diese zu archivieren. Das „Rad“ wird meistens nie neu erfunden, nahezu alles was im Alltag mit uns in Verbindung tritt war schon einmal da. Ein natürlicher Prozess.

Es ist einfach ressourcenschonend vorhandene Ideen weiter zu entwickeln und verstecktes Potential freizulegen.

Ein ebenso wichtiger Beweggrund ist ein finanzieller. Ich bin mitten in der Existenzgründung und habe das Internet als Sprachrohr, Marketing-Instrument und irgendwann, hoffentlich, als Quelle eines passiven Einkommens gefunden.

Auch ist bloggen nicht mein einziges Standbein. Ich beschäftige mich intensiv mit 3D-Druck und Prototypenbau und kann durch den Blog Interessenten auf dem Laufenden halten.

So wir durch Schreibstil und Auswahl der Themen, Vertrauen aufgebaut und der Leser fühlt sich mit demjenigen verbunden der den Beitrag geschrieben hat.

Mir geht das oft so:“ Jawohl der Mensch hat Ahnung und fühlt das Gleiche wie ich“.

Natürlich ist bloggen auch einfach eine tolle Spielwiese um seinen Ideen einen kreativen Rahmen zu geben.

So das war mein Beitrag zur Blogparade, ich hoffe ihr konntet etwas mitnehmen und hattet Spaß beim Lesen.

Natürlich freue ich mich über Anregungen oder weitere Ideen, diese dürft ihr gerne als Kommentar verfassen.