Eine Maschine und nahezu unbegrenzte Möglichkeiten!

Hi.

Wie geht es euch? Ich hoffe gut! Bis zum jetzigen Zeitpunkt hatte ich nicht viel am Hut mit dem Werkstoff Holz. Ich fand es interessanter mit Kunststoffen und Aluminium zu arbeiten.

Doch mit der Zeit fand ich im Internet immer schönere Projekte, welche mit Holz realisiert wurden. Praktische Sachen wir Möbel oder Dekogegenstände wie Schatullen, Handyhalterungen und vieles mehr. Viele wunderschöne Geschenkideen, die nicht einfach an jeder Ecke zu kaufen waren. Und dass kombiniert mit nachwachsenden Rohstoffen.

Mein kreativer Persönlichkeitsanteil ließ mir keine Ruhe mehr und es war nur eine Frage der Zeit, bis er sich durchsetzen würde. Also schaute ich mir verschiedene dieser vorher erwähnten Holzobjekte genauer an. Es galt herauszufinden mit welchen Werkzeugen diese bearbeitet wurden. Es stellte sich her raus dass mit Dekupiersägen (elektrische Laubsäge), Bandsägen, CNC-Holzfräsen oder mit dem Laser geschnitten wurde. CNC-Holzfräsen/Laser schieden aus, ich wollte ertst einmal Erfahrungen sammeln und setze auf die gute alte Handarbeit. Die Bandsäge war mir doch eher was fürs grobe und so entschied ich mich für die Dekupiersäge.

Nun ging es natürlich darum zu entscheiden welche Säge es werden sollte. Da YouTube einige schöne Videos zum Thema Dekupiersäge hat, fiel mir die Entscheidung ein bisschen einfacher. Es sollte etwas im mittleren Preissegment bis circa 150 Euro sein. Die Oberklasse welche circa ab 450 Euro losgeht war mir einfach zu teuer.

Nun, die Wahl fiel auf die Scheppach SD1600f Spezial Edition. Spezial Edition deswegen, da noch eine flexible Welle dabei ist. Es können somit auch Dremel-Werkzeuge benutzt werden. Das kann zum Beispiel zum Abschleifen des fertigen Werkstückes genutzt werden oder falls per Hand noch etwas nachgefräst werden soll.

 

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Vorteile der Maschine:

  • Es können Sägeblätter mit und ohne Querstift benutzt werden.
  • Geschwindigkeit lässt sich Stufenlos mit einem Drehknopf einstellen. Dieses ist bei dünnem Holz interessant, um eine besser Kontrolle zu haben.
  • Die vorher beschriebene flexible Welle finde ich ganz praktisch.
  • Der Tisch lässt sich um 45 Grad drehen.
  • Ein Niederhalter und ein Staubgebläse sind vorhanden.
  • Es sind Befestigungslöcher im Gehäuse vorhanden, damit die Maschine auf einem Tisch befestigt werden kann.

Nachteile der Maschine:

  • Der Blattwechsel ist wie bei allen Geräten in diesem Preissegment nervig. Deswegen habe ich mir einen Schnellwechsler bestellt.
  • Die Arbeitsleuchte ist zu dunkel


Nützliche Helferlein!

Wie vorher erwähnt habe ich mir einen Schnellwechsler geholt, um den Blattwechsel zu vereinfachen. Es wird nun nicht mehr der Inbusschlüssel gebraucht um das Blatt für Innenschnitte zu lösen. Leider ist das Einstellen der Blattspannung mittels eines Drehknopfes weiterhin nervig.

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Nun als blutiger Anfänger, was das Arbeiten mit der Dekupiersäge angeht, hatte ich natürlich einige Wissenslücken. Um diese schnell zu schließen, habe ich mir noch ein Buch gekauft. Das Buch ist für den Anfang ganz gut.

Während mich die historische Entwicklung der Dekupiersäge nicht interessiert, sind die Vorlagen und die Beschreibung der Arbeitsvorgänge super.

So wird z.B. beschrieben warum es sinnvoll ist erst mit den Innenschnitten anzufangen oder wie spitze Formen ausgesägt werden. Der Theorie Teil ist nach 20 Minuten lesen geschafft und dann kommen direkt die praktischen Übungen.

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Nun, nachdem ich schon einige Modelle ausgeschnitten habe, kann ich behaupten, dass mir das ganze Spaß macht. Dieses Handwerk lehrt Achtsamkeit, Konzentration und Geduld. Fehlt eine dieser Fähigkeiten, ist schnell ein Fehler passiert. Es lässt sich aber zum Glück einiges wieder richten, deswegen nur Mut.

Deiner Kreativität sind definitiv, keine Grenzen gesetzt.

Nun sind wir am Ende meines Beitrages angekommen ich hoffe er hat euch gefallen. Falls ihr fragen oder Anregungen habt, könnt ihr dies natürlich gerne als Kommentar verfassen.

 

7 Campingplätze für den Wohnmobil Urlaub in Italien Teil 2

Hi,

wie geht’s dir? Ich hoffe gut. Bist du bereits in Urlaubs-Stimmung. Sehr gut! Denn nun geht es weiter mit dem  2.Teil des Beitrages.
Nachdem der letzte Teil in Rom endete, geht es nun direkt weiter mit der nächsten Campingplatz Beschreibung.

Der Platz heißt Vulcano Solfatara und er hat es in sich. Warum ?

Nun, dieser Campingplatz befindet sich in einem Vulkankrater. Ab und zu wehte uns sogar ein bisschen der Schwefelgeruch um die Nase. Das Tolle ist, ihr dürft den Krater sogar ohne extra Kosten besuchen. Das gilt natürlich nur, falls ihr die Campinggebühren bezahlt habt.
Im Krater erwarten euch heiße brodelnde Schlammseen, eine uralte Schwitz- bzw. Dampfgrotte, Spalten aus denen zischend der Dampf austritt und eine Mineralwasser Quelle.

Ach ja einen Pool gibt es auch, nix besonderes aber ok.

Für die Taucher unter euch gibt es sogar noch einen besonderen Leckerbissen. Und zwar gibt es in der Bucht eine versunkene römische Stadt.
Es war auf jeden Fall ein tolles Erlebnis. Leider hab ich nur einen Tauchgang mitmachen können. Mein Magen wollte nach dem ersten Tauchgang unbedingt die Fische füttern. Danach brauchte ich erst einmal eine ausgedehnte Ruhepause ;).
Von dort aus ging es nach Pompeii, welches nur ein paar Kilometer entfernt ist. Das sich der besuch dieser römischen Stadt lohnt, brauche ich wohl nicht extra zu erwähnen.

Nach der Erkundungstour und vielen faszinierenden neuen Eindrücken sind wir noch  am gleichen Tag nach Rimini gefahren.

Nachdem wir gegen Mitternacht in Rimini angekommen sind, haben wir uns natürlich erst einmal einquartiert.
Der Name ist Camping Maximum und der Platz ist soweit in Ordnung. Nix besonderes und in der Hauptsaison dürfte es auch eher laut dort sein.Teilweise waren die Parzellen direkt neben den Bahngleisen. Für unerschrockenen Party Liebhaber ist das noch machbar, aber wer Ruhe sucht ist hier falsch. Allerdings ist Rimini auch eher als Partystadt bekannt.

Nach ein paar Tagen Strandurlaub und auch der einen oder anderen Party ging es weiter nach…. Venedig.
Venedig ist eine umwerfende Stadt und immer einen Besuch wert. Definitiv ein must-see und irgendwann werde ich die Stadt noch einmal besuchen, dann  lasse ich mir allerdings mehr Zeit.

Wir platzierten unser Wohnmobil auf dem Camping Venezia Village.  Ein sehr schöner Platz mit sauberen sanitären Anlagen und sogar mit einem kleinen Pool (gegen Aufpreis) mit spezieller Beleuchtung (Lichttherapie).

Die Steckdosen waren sogar besser abgesichert (10A) so dass wir unsere Klimaanlage laufen lassen konnten.  Der Zugang zu Venedig ist denkbar einfach per Bus zu erreichen und die Haltestelle ist nur ein paar Minuten Fußmarsch entfernt. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt. Es war auch angenehm ruhig, so dass nach einem Marsch durch Venedig die Erholung nicht zu kurz kam.

Als letzter Stopp vor der Heimreise entschieden wir uns für einen Besuch des Lago Maggiore. Ein wunderschöner See an der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Er lädt zum Relaxen, Schwimmen und Tauchen ein. Und auch die verschiedenen kleinen Dörfchen besitzen einen ganz besonderen Charme. Wir entschieden uns für den Campingplatz  Camping Riviera Cannobio. Der Platz war sauber und hatte einen sehr schönen Zugang zum See, also ähnlich eines kleinen Kiesstrandes.

Es war insgesamt auch sehr ruhig und überall konnte man in kleinen Parkanlagen Spazieren gehen.  Verbunden mit einem schönen Blick auf die Berge konnte man hier wirklich die Seele baumeln lassen. Wenn dann langsam die Sonne untergeht sind die Beleuchtungen der Häuser zu erkennen. Wie Glühwürmchen sahen die Lichter aus. Dazu noch ein leckeres Essen  und es heißt „Carpe Diem“. Der Tag ist dann wirklich genutzt.

So nun sind wir zum Ende des Beitrages gekommen, ich hoffe ihr habt ein paar neue Anregungen für euern Urlaub bekommen.
Falls  noch Anregungen oder Fragen auftauchen, dürft ihr diese natürlich in das kommentar-Kästchen schreiben.

Auf jeden Fall wünsche ich euch einen schönen Urlaub.

7 Campingplätze für den Wohnmobil Urlaub in Italien Teil 1

Hallo,

an alle Liebhaber des Camping-Urlaubs. Nachdem wir den letzten längeren Urlaub in Kroatien verbracht haben, wollte wir dieses Mal ein anderes Land mit unserer Anwesenheit beglücken :). Die Wahl fiel auf Italien. Nachdem alle Vorbereitungen abgeschlossen waren, wurde unser altes Wohnmobil (Knaus Traveller 570) bis unter die Decke vollgestopft. Beim ADAC haben wir die Vignette für die Schweiz gekauft um lange Wartereien an der Grenze zu vermeiden.

Ein bisschen Geld sparen wollten wir natürlich auch, darum fuhren wir in der Vorsaison, also Anfang Juni. Außerdem war es bei vielen Sehenswürdigkeiten nicht ganz so brechend voll und die Temperaturen ließen sich aushalten. Ich kann diese Vorgehensweise nur empfehlen. Die Kosten für die unterschiedlichen Campingplätze beliefen sich auch 40-55 Euro pro Nacht. Auch ist es lohnenswert die Autobahn zu verlassen, falls ihr tanken müsst. Wir konnten da einiges an Geld sparen. Zusätzlich kann es sinnvoll sein sich eine Prepaid Karte (Viacard ) für die Mautstellen zu besorgen.

Doch kommen wir nun zu unserem ersten Etappenziel. Geplant war Genua und dort fuhren wir an die Baia del Silenzio (Bucht der Stille). Dieses Fleckchen Erde wird im Internet hoch gelobt und ja, es lohnt sich.

Die Bucht der Stille

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Da wir noch in der Vorsaison unterwegs waren, brauchten wir auf den Campingplätzen nicht reservieren und konnten gemütlich während der Fahrt entscheiden welchen Platz wir anfahren wollten. Ja mobiles I-Net ist echt toll. Wir entschieden uns für Camping Mare Monti. Dieser Campingplatz liegt in den Bergen und es nicht ganz einfach mit dem Wohnmobil diesen zu erreichen. Aber wo ein Wille… :).

Der Campingplatz bietet einen großen Pool und für die Kids noch ein kleines Schwimmbecken, einen kleinen Markt und ein kleines Restaurant. Wir fanden die kleinen angebotenen Pizzas echt lecker. Nicht mehr als ein Snack, vermutlich auch Tiefkühlware aber lecker.

Stromanschlüsse sind vorhanden und sogar ein Waschbecken gab es an den Plätzen um Geschirr zu spülen. Allerdings nur mit „kaltem“ Wasser. Insgesamt haben wir für unsere Zwischenstopps sehr wenig Zeit vorgesehen und so blieben wir auch nur 2 Nächte. In der ersten Nacht sind wir mit dem Taxi zur „Bucht der Stille“ gefahren, die diesen Namen zu Unrecht bekommen hat.

Es gab gerade ein Stadtfest und somit war selbst abends, die Stadt noch voll. Übrigens solltet ihr den Taxifahrer fragen, ob er euch auch später wieder abholt. Wir hatten Glück und er konnte für die Nacht noch ein „Taxi“ 😉 organisieren. Es muss an der Stelle gesagt werden, dass es mit den inoffiziellen Taxen einmal funktioniert hat und einmal wurden wir komplett übers Ohr gezogen.

Deswegen steigt niemals auf einen Roller. Roller fahren, in Italien, ist nix für schwache Nerven.

 

Florenz

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Von der Bucht der Stille kommend fuhren wir nach Pisa. Da wir nur den schiefen Turm sehen wollten entschieden wir uns 2-3 Stunden in Pisa zu bleiben. Von dort fuhren wir nach Florenz und erreichten unser nächsten Etappenziel.

Der Campingplatz hieß Camping Village Panoramico Fiesole. Der Platz war mit einer der Teuersten, aber dafür gab es, direkt beim Pool, einen echt schönen Überblick über Florenz.

Auch hier gab es einen Tante-Emma-Laden sowie ein Restaurant, welches wir allerdings nicht getestet haben. Es gibt einen Shuttle-Service bis zur nächsten Bushaltestelle und von dort kommt ihr sehr einfach nach Florenz.

Ich kann nur sagen was für eine Stadt, echt beeindruckend. Ihr solltet die Zeiten im Blick behalten, da weder der Shuttle-Service noch der Bus den ganzen Tag fahren.

Nachts gab es echt viele Glühwürmchen am Campingplatz. Zusammengefasst hat der Platz einen tollen Pool, eine super Aussicht und Glühwürmchen 😉 und das in der Nähe von Florenz.

 

Rom

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Von Florenz aus ging es direkt nach Rom. Wir entschieden uns für die Camping Village Rom. Der Platz hat echt einiges zu bieten, Pools, ein Restaurant/Disko und auch ein Sportplatz ist vorhanden. Interessant ist ein Supermarkt der sehr einfach über eine Fußgängerbrücke zu erreichen ist.

Viel Ruhe könnt ihr allerdings nicht erwarten, aber Bekanntschaften sind einfach zu finden. Erfreulich waren die Stromanschlüsse die mit 10 A abgesichert sind, somit konnten wir unsere mobile Klimaanlage betreiben. Das war auch ein echter Gewinn, den in Rom steht die Luft.

Grillen darf man übrigens auf einen Grill-Platz der entsprechend eingerichtet ist und einen großen Steingrill aufweist. Es werden Shuttlebusse zu den unterschiedlichsten Sehenswürdigkeiten angeboten aber auch die öffentlichen Verkehrsmittel sind einfach zu erreichen.

Teilweise sind wir auch mit dem Taxi wieder auf den Campingplatz gefahren. Es ist möglich mit den Fahrern einen Festpreis auszuhandeln.

Abschließend ist zu sagen Rom ist einfach spektakulär und einen Besuch wert. Den passenden Campingplatz kennt ihr ja nun ;).

Auf der Webseite der jeweiligen Campingplatz Betreiber findet ihr mehr als genug Fotos von den jeweiligen Plätzen schaut sie euch nochmal in Ruhe an. Meine Fotos dienen eher um das nötige Reisefieber zu wecken ;).

Sodele das war nun der erste Teil meines Berichtes. Ich hoffe er hat euch gefallen und ihr könnt euch einige Tipps zu Nutze machen.

Bei Fragen oder Anregungen könnt ihr mir natürlich gerne einen Kommentar schreiben.

Wie kann ich 3D-Figuren erstellen und ausdrucken?

Hi.

Häufig wird die Frage gestellt :“Ist es möglich Figuren mit dem 3D-Drucker zu drucken? Welche Programme werden gebraucht und wie genau funktioniert das?“.

Eine sehr gute Frage und darum möchte ich euch einen Weg zeigen, wie ihr 3D-Figuren erstellen und danach ausdrucken könnt.

Um euch die Vorgehensweise zu erklären habe ich einen klein Figur(SpongeBob) modelliert. Diese Figur wurde dann später ausgedruckt.

Folgende kostenfreie Programme wurden genutzt:

  • Fusion 360
  • Meshmixer
  • Craftware

Fusion 360:

Fusion 360 ist ein tolles Programm von Autodesk, welches viele Möglichkeiten bereitstellt. Es gibt verschiedene Module darunter auch CAD/CAM, Rendern und verschiedene Simulationen. Das Ganze ist schwerpunktmäßig Cloud basierend, so dass ihr einfach mit mehreren Leuten an einem Projekt arbeiten könnt. Ihr könnt aber auch Offline arbeiten. Für einen Teil der Funktionen müsst ihr allerdings Cloud-Punkte kaufen. Fusion 360 könnt ihr kostenlos downloaden solange ihr es im Hobby-Bereich nutzt oder euer Gewerbe einen bestimmten Umsatz nicht übersteigt. Ich würde mal sagen, dass ist fair.

Meshmixer:

Ebenfalls von Autodesk, kann diese Software genutzt werden um 3D zu modellieren. Stell dir vor, du hast ein Lehmklumpen und möchtest daraus ein Gesicht formen. Bei Meshmixer kannst du das ganze am Pc gestalten, ohne dir die Finger schmutzig zu machen. Ich finde es hat Spaß gemacht mit diesem Programm zu arbeiten und werde es wohl öfter benutzen. Zudem kann ich meine SpaceMouse (spezielle Maus um CAD-Modelle zu drehen) benutzen und somit geht das modellieren einfacher von der Hand.

Craftware:

Ist eine Software die Model Dateien(.stl-Dateien) in Arbeitsanweisungen für den 3D-Drucker übersetzt. So weiß der Druck wie er fahren muss und wieviel Plastik er w0 auftragen soll. Ihr könnt euch von dem Programm auch gleich die Stützstrukturen für euer Model berechnen lassen. Alternativ bestimmt ihr selber an welchen Stellen euer Modell unterstützt werden muß. Das kann durchaus sinnvoll sein um Material zu sparen oder den Aufwand zu reduzieren, diese Stützstruktur nach dem Druck zu entfernen.

Vom Groben ins Feine.

Beim Modellieren ist es wichtig erst ganz grob die Silhouette der Figur zu formen. Hier habe ich Fusion 360 genutzt, da ich mich gut mit dem Programm auskenne. Klar könnt ihr die Form auch in Meshmixer erstellen, doch für mich ging es so schneller.

Als Beispiel habe ich einen Spongebob erstellt, den kleinen Kerl habe ich ins Herz geschlossen.

Durch zusammengesetzte Grundkörper wurde eine grobe Form bzw. die Silhouette erstellt. Auch wollte ich ein bisschen mehr Dynamik in die Figur bringen und habe somit den Oberkörper verdreht. Kleiner Tipp für Anfänger in Sachen modellieren, also so wie ich . Es wäre einfacher gewesen den Körper nicht zu verdrehen. Meshmixer hat eine Funktion Symmetrie-Funktion. Diese Funktion erzeugt eine Mittellinie durch die Figur und spiegelt die Aktionen von der einen Seite, auch auf die andere Seite der Figur. Eine große Hilfe die ich nicht mehr nutzen konnte, da der Quader in sich verdreht ist.

Die Grundform wird dann in eine. stl- Datei umgewandelt. Bei Fusion 360 gibt’s dafür ein Button unter dem „Erstellen“ steht. Da drückt ihr drauf, entfernt den Hacken bei „ An 3D-Druck-Druckdienstprogramm senden“ und könnt das ganze speichern. Oder ihr wählt als Druck-Dienstprogramm gleich Meshmixer. Wie immer führen viele Wege nach Rom. Nachdem ihr nun eure Silhouette habt, können wir mit dem Modellieren anfangen.
Dafür öffnet ihr eure .stl-Datei in Meshmixer.

Dort könnt ihr die verschiedenen Werkzeuge unter „Sculpt“ nutzen um damit das Gesicht und die Gliedmaßen auszuformen. Ich habe auch hier erstmal grob die Augen, Mund, Nase, Finger und Schuhe modelliert. Die Zähne sind Quader die ihr unter den Reiter „Meshmix“ finden könnt. Diese Quader setzt ihr an die richtige Stelle und verfeinert das ganze. Auch die Löcher bzw. Einbuchtungen kamen ganz am Schluss. Links seht ihr die Figur nach dem modellieren. Für meinen ersten Versuch ist das glaube ich ganz ok.
Wie gesagt das ganze macht echt viel Spaß, aber die Stunden rasen nur so an einem vorbei.

Nun wird gedruckt

Sobald wir mit unserer Figur zufrieden sind, können wir anfangen den 3D-Drucker zu füttern. Dafür exportieren wir unsere Figur wieder als .stl-Datei und öffnen das Ganze in Craftware. Wie ihr seht gibt es viele Stellen die als Überhänge (Finger und Nase) bezeichnet werden können.

Da wir die Physik nun leider nicht verarschen können, müsste unser 3D-Drucker in der Luft drucken. Das funktioniert aber nicht und somit sind wir gezwungen Plattformen zu erschaffen auf denen unser Drucker seinen Plastikfaden ablegen kann. Diese Plattformen werden als Stützstruktur bezeichnet.Die Software kann diese automatisch erstellen. Das Ganze sieht dann so aus.

 

Kurze Zusammenfassung


Mit Hilfe von Fusion 360 durch Grundformen die ungefähre Körper-Silhouette erstellen und als .stl-Datei abspeichern.

Die Datei in Meshmixer laden und die Details eurer Figur modellieren (skulpten) wieder eine .stl-Datei erstellen und in Craftware hochladen.

Hier könnt ihr die benötigte Stützstruktur in euer Modell einrechnen lassen.

Das ganz auf eine Sd-Karte speichern, in den 3D-Drucker stecken und den Startknopf drücken. Danach vorsichtig die Stützstruktur entfernen und sich am Ergebnis erfreuen .

Wir sind mal wieder am Ende des Beitrages angekommen. Ich hoffe er hat euch Gefallen. Falls ihr noch Fragen oder Anregungen habt, könnt ihr mir gerne einen Kommentar schreiben.
Ansonsten weiterhin frohes schaffen.

Blogparade: Richtig gute Zusammenarbeit

Eine richtig gute Zusammenarbeit ist wie Zahnräder die ineinander greifen, es läuft einfach.

Howdy Smiley!

Ich habe schon länger keinen Beitrag geschrieben, da ich mit anderen Projekten beschäftigt war. Doch nun habe ich wieder etwas Zeit gefunden und bin über eine Blogparade gestoßen. Mit einem Thema welches für fast alle interessant seien dürfte.

Dank der Angelika von http://angelikaneumann.de/blogparade-gute-zusammenarbeit/ habe ich nun die Möglichkeit, euch, meine Sichtweise aufzuzeigen. Ich bin aus einem Angestellten Verhältnis, unterbrochen durch eine 2-Jährige Weiterbildung, in die Selbständigkeit gewechselt. Dabei sind mir einige Gemeinsamkeiten, aber auch Unterschiede in der Zusammenarbeit aufgefallen.

 

Meine “Big Five”für eine gute Zusammenarbeit

Diese Faktoren sind immer gleich, unabhängig davon ob Angestellter, Chef oder Selbständiger.

Es ist wichtig fair und respektvoll miteinander umzugehen!

Ansonsten kann das ganz schnell unschön für alle Parteien werden. Ein Beispiel wäre, der Selbständige bekommt keine neuen Kunden und verliert seine Altkunden, sollte er sich nicht entsprechend benehmen.

Ein Kunde der, sich dem Selbständigen gegenüber, schlecht verhält, bekommt im Besten fall, eine teure Rechnung. Wenn es ganz dumm läuft muss er sich jemanden anderen suchen. Je nachdem aus welcher Branche der Selbständige kam, kann so eine erneute Suche sehr aufwendig werden.

Beim Chef/Angestelltenverhältnis ist ein faires miteinander genauso wichtig. Sonst sind eben die Mitarbeiterfluktuation und der damit verbundene Wissensverlust ein Problem. Auf der anderen Seite droht die Arbeitslosigkeit für unfaire Arbeitnehmer.

Meiner Erfahrung nach ist es sehr wichtig, dass Partner auf einer Wellenlänge funken. Man kann auch gute Arbeit leisten, selbst wenn es kriselt. Aber ganz ehrlich an das Projekt bleiben, auch bei Erfolg, keine guten Erinnerungen. Jeder denkt doch nur:” Bin ich froh, dass ich die*Piep* oder das *Piep* los bin”. In so einer Konstellation wird enorm viel Potential verschenkt.

Extrem wichtig ist auch das Vertrauen unter den Partnern. In den Kommentaren, zur Blogparade, wurde gefragt, welche Bausteine es braucht um Vertrauen aufzubauen. Meiner Meinung nach gibt es Bausteine die vom Partner erbracht werden müssen und genauso Eigenschaften welche ich mitbringen muss. Wenn die oben beschriebenen Punkte vom Gegenüber beherzigt werden bzw. ich das Gefühl habe es passt, hat er seinen Teil erfüllt. Meine Aufgabe ist wiederum Vertrauen zu zulassen.

Ich gebe meistens einen Vertrauensvorschub.

Es ist nun einmal wenig hilfreich, wenn sich jeder hinter seinem persönlichen Schutzschild verbirgt und die Kontaktaufnahme blockt.

Das nächste Thema sind abgestimmte Ziele. Zielsetzung ist schon seit der Steinzeit wichtig. Auch damals war es wenig hilfreich, wenn der eine den Säbelzahntiger ablenkt, während der andere versucht das Mammut mit einem Stein zu erlegen. Das Kräfteverhältnis entwickelte sich dann meistens nicht positiv für das “Team” Zwinkerndes Smiley.

So was fehlt noch, zu einer “Big Five”- der guten Zusammenarbeit?

Ach ja. Eine gute Kommunikation ist wichtig. Klar fließen die oberen Aspekte auch mit ein und die Grenzen sind fließend. Doch jeder von uns hat Freunde mit denen als Team kein Projekt zu realisieren geschweige denn Geld zu verdienen ist. Häufig fehlen klare Absprachen bei den Aufgabengebieten oder es werden Fakten nicht ausgesprochen. Das passiert oft um den Gegenüber nicht zu verletzten und eine Freundschaft unnötig zu belasten. Das ist auch richtig so, da es ja zum Glück nicht nur Arbeit gibt.

 

Gute Zusammenarbeit im Arbeitnehmerverhältnis

Es ist vor allem bei Berufsanfängern und unerfahrenen Angestellten wichtig, dass der Chef die Marschrichtung festlegt. Es fehlt einfach noch häufig der Überblick bzw. als Berufsanfänger ist man genug damit beschäftigt die gestellten Aufgaben richtig zu erledigen.

Genauso ist es wichtig als Vorgesetzter die Zügel zu lockern, sobald die Berufserfahrung da ist. Nur so können Angestellte ihre Potentiale finden und entwickeln.

Als Arbeitnehmer ist es wiederum wichtig sein Ego in Schach zu halten und sich auch mal etwas sagen zu lassen. Das war häufig eine bittere Pille als ich Berufsanfänger war. Gerade frisch den Gesellenbrief in der Hand. Natürlich konnte ich schon alles, keine Frage! Oder eben auch nicht Zwinkerndes Smiley! Ich hatte damals genauso wie heute noch viieell zu lernen.

 

Gute Zusammenarbeit als Selbständiger

Als Selbständiger gelten die “Big Five” als Grundvoraussetzung im Verhältnis mit dem Kunden. Mein Kunde ist mein Partner und wir erreichen nur gemeinsam das Ziel.

Beim Festlegen der Marschrichtung ist hier Fingerspitzengefühl gefragt. Wenn der Kunde genau weiß, was und wie er das Projekt gemeistert haben möchte und sich das plausibel anhört, dann kann man seine Energien auf bestimmte Arbeiten fokussieren.

Es gibt natürlich auch den entgegengesetzten Fall.

Wenn mein Partner noch nicht genau weiß, wo die Reise hingeht bzw. wie die Arbeit erledigt werden soll. Bin ich als Selbständiger doch noch ein bisschen mehr gefragt. Hier mache ich Vorschläge, kommuniziere die Erfahrungen die bei früheren Projekten zum Ziel geführt haben. Auch muss als Selbständiger wesentlich mehr organisiert werden, als im Angestellten-Verhältnis. Dafür bist du halt der Kapitän auf deinem Dampfer, was eine tolle Erfahrung ist, solange du nicht die Titanic steuerst Smiley.

So, nun kommen wir zum Ende meines Beitrages. Ich hoffe er gefällt euch und noch einmal ein herzliches Dankeschön an die Angelika für die tolle Idee. Und viel Erfolg mit der Blogparade.

Indiana Jones – Wie kleine Abenteuer helfen mal abzuschalten

Der Winter neigt sich dem Ende zu und ich freue mich darauf endlich wieder öfter draußen zu sein.

Eins mit der Natur sein, um für mich die Frage beantworten zu können, welche Werte wirklich zählen.

Klar, im Winter kann man auch Streifzüge durchs Land unternehmen. Aber mal ehrlich, wenn es nicht gerade trocken ist und die Sonne scheint, dieses grau in grau ist nicht gerade einladend.

Ich bin halt eher ein Sommerkind ;).

Waldspaziergänge-Ideal für Körper und Geist


Auf jeden Fall wurde es wieder höchste Zeit einen Ausflug zu unternehmen. Da ich merke, dass Wälder eine unglaubliche ausgleichende Wirkung auf mich haben, war eigentlich schon entschieden, dass es in eine Waldregion gehen würde. Übrigens gilt der Aufenthalt im Wald, besonders in Japan, als eine eigenständige Therapie und wird mit dem Begriff Shinrin Yoku beschrieben.

Also Waldspaziergänge stärken dich und das sogar auf mehreren Ebenen.

Es wird spannend…

Um den Indiana Jones in mir zu befriedigen haben ich und ein Kumpel, die Wanderung sogar noch weiter aufgepeppt. Es ging Richtung Bad Bergzabern, genauer gesagt in das verschlafene Örtchen Oberotterbach. Dort befinden sich zum einen unterschiedliche Geocaching Touren und zum anderen gibt es dort noch ein Haufen Westwall Bunker. Die meisten Bunker sind gesprengt, doch mit der Hilfe von Informationstafeln, kann man sich gut vorstellen wie das Ganze einmal ausgesehen haben muss.

Bei manchen dieser Ruinen muss man sich durchs Unterholz kämpfen, was den Trip nur noch abenteuerlicher macht.

Doch kommen wir zum Geocaching, die Hauptattraktion für meinen Begleiter. Die Geocaching-/ Bunker-Tour war sehr schön miteinander kombiniert. Und der Schwierigkeitsgrad (Verstecke für Caches) war gut gewählt, meinte mein Gefährte.

Wir waren irgendwann wirklich erschöpft und können somit sicher sagen, etwas für unsere Fitness getan zu haben. Es ging abwechselnde den Berg rauf und runter und vermeintliche Abkürzungen konnten oft einen erhöhten Schwierigkeitsgrad bedeuten.

Zum Glück hatte ich meinen Regenponcho dabei, der hat sich wirklich gelohnt. Geschätzt waren wir die Hälfte der Strecke dem Regen ausgesetzt und somit kamen wir am Ende doch gut Feucht bei unserer „Expeditionsbasis“ an.

Wohnmobile sind super…

Die „Expeditionsbasis“ ist natürlich unser altes Ducato Wohnmobil mit Knaus Traveller 570 Aufbau. Ich liebe diese alten Wohnmobile einfach, bei den neuen musst du nur einmal durchlaufen und hast garantiert 5 Plastiknippel abgerissen. Bei unserer alten „Weinbergschnecke“ passiert das nicht so schnell und wenn doch was kaputtgeht, kann man es wenigstens selber wieder in Ordnung bringen.

Ich schweife ab. Ähhhmm…

Eigentlich wollten wir ein paar Tage dort verbringen, aber die Wettervorhersagen für den nächsten Tag waren ernüchternd. Somit entschieden wir uns, als gute alte „Schönwetter-Camper“, das Vorhaben abzubrechen. Nach einem üppigen Abendessen sind wir dann wieder nach Neustadt gefahren.

Der Trip war zwar kürzer als geplant, doch er hat sich echt gelohnt.

Es ist bemerkenswert wie so ein Tag im Wald für neue Kräfte sorgen kann. Auch ist es schön zu sehen bzw. zu hören, dass die Vögel wieder anfangen zu zwitschern. Der Frühling kündigt sich an.

Mal preiswert abschalten… 😉

Insgesamt hatten wir somit für sehr wenig Geld einen Haufen Spaß.

Also möchte ich Dich hiermit ermuntern auch Kurz-Urlaube zu machen. Nehmt dir die Zeit und startet kleine Unternehmungen, wandere, schließe dich mit anderen zusammen und genießt die Natur.

Es muss nicht immer das teure Wellness Wochenende oder die Pauschalreise sein, schließlich muss das Geld ja auch wieder verdient werden.

Wälder dort draußen kannst Du umsonst entdecken, deine eigenen Abenteuer erleben.

Schalte öfter mal ab :).

Ich hoffe Dir hat der Beitrag hat gefallen und wie immer freue ich mich über Kommentare und Anregungen.

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Wir bauen uns einen Holzbackofen Teil 2

Howdy!

Nun kommen wir zum 2.Teil des Holzbackofen Bauberichtes.

Der Brennraum

Hier geht es natürlich richtig zur Sache.Es wird heiß, mehrere hundert Grad kommen hier zusammen und das hält nicht jedes Material aus. Deswegen habe ich Schamottsteine bestellt. Und nicht nur irgendwelche, sondern lebensmittelechte Schamottsteine.
Die Steine gibt es mit glatter und rauer Oberfläche, wobei ich die glatten Steine für die Backfläche genommen habe. Um die Steine miteinander zu verkleben und die Zwischenräume abzudichten, bietet der Online-Shop gleich den passenden Schamottefertigmörtel.

Die Stahlplatte für die Tür, habe ich bei der Schlosserei meines Vertrauens besorgt. Die Türen sind mit der Flex rausgeschnitten. Passende Scharniere, Gewindestangen und Muttern gab es beim Baumarkt. Sogar der Schornstein konnte ich dort relativ günstig erwerben. Die fertige Front wurde an den Metallrahmen geschraubt, damit alles einzeln an seinen Platz getragen werden konnte. Wer möchte den schon Rückenschmerzen haben :).

Bei der Befeuerungsart entschied ich mich für die Indirekte. Das heißt der Ofen hat eine seperate Brennkammer. Der Hauptgrund ist, ich habe keine Lust immer die heiße Asche nach hinten zu schieben und die Backfläche zu säubern, bevor ich meine Backwaren in den Ofen legen kann. Durch die seperate Brennkammer kann ich immer Holz nachlegen und muß nur darauf achten, dass die Hitze nicht zu extrem wird. Wie alles im Leben hat alles seine Vor- und Nachteile. In dem Fall muss ich natürlich eine größere Fläche auf Temperatur bringen und habe somit einen höheren Brennmaterial Einsatz. Allerdings sind die die Temperaturen auch wieder einfacher auf dem gleichen Niveau zu halten, da mehr Schamott Steine die Temperatur speichern. Auch habe ich mich gegen eine klassische Kuppel entschieden, um die Abstände von Decke zur Backware gleich zu halten.  Bei einer Kuppel sind die Decke und meine Pizza immer unterschiedlich weit von einander entfernt und werden zwangsläufig unterschiedlich erwärmt.

Die Funktion

Wie überall ist es auch bei einem Holzbackofen sinnvoll Ressourcen zu sparen. Die eine Möglichkeit ist weniger Brennholz zu brauchen oder die entstandene Wärme besser zu nutzen. Der Königsweg ist natürlich beides gleichzeitig zu realisieren.
Bei diesem Ofen wird das Backgut von unten erwärmt und die heiße Luft wird danach noch einmal quer über das Backgut geführt. Erst danach wird die heiße Luft über den Schornstein abgeleitet. Es wäre natürlich toll die Resthitze zu nutzen um damit noch einen Wasserkreislauf oder ähnliches zu erhitzen. Der könnte genutzt werden um damit Speisen warm zuhalten. Nun das habe ich aber noch nicht umgesetzt…..noch nicht :). Bevor die Arbeiten am Holzbackofen weiter gingen, gab es ersteinmal einen Probelauf. Ich kann nur sagen köstlich :). Dafür hat sich die Arbeit schon gelohnt.

Aus einem wurden mehrere Probeläufen und wir waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Die letzten undichten Stellen wurden danach noch mit Mörtel abgedichtet. Nun konnte der Brennraum ummauert werden und der Zwischenraum wurde mit Steinwolle abgedichtet. Das Dach des Ofens habe ich einfach mit einer Bewehrung ausgestattet und danach den Betonestrich gegossen.

Was ist noch zu tun?

Da der Holzbackofen noch nicht in seiner vollen Pracht zur Geltung kommt, werde ich ihn natürlich noch verschönern. Das heißt entweder nur anstreichen oder verputzen und danach anstreichen. Das werden wir wohl noch auf einer Familien-Konferenz besprechen. Doch mit dem riesigen Unterschied, das es diesmal Pizza dazu gibt. Oder doch Flammkuchen? Apfel-Streusel-Kuchen ? 😉
Auch dieser Beitrag ist ist an seinem Ende angekommen. Ich hoffe er hat euch gefallen :). Falls ihr Fragen, Anregungen oder vielleicht euer Projekt vorstellen wollt, nur zu. Ihr könnt mir das gerne per Kommentar kundtun.

Blogparade „Vernetzung unter Bloggern“

Howdy liebe Leser!

Ich bin wieder einmal über eine Blogparade gestolpert. Ich wurde fündig bei blogparade.de :).

Dieses Thema, welches  in diesem Beitrag behandelt wird, kann man ruhigen Gewissens als „Evergreen“ bezeichnen. Der Beitragstitel lässt es schon erahnen, es geht es um das Vernetzen unter Bloggern. Hier ist der passenden Link zu Silvanas echt schönen Blog.

So, erstmal genug geschleimt;).

Um auf das Thema zurückzukommen, gute Vernetzung unter Bloggern hat natürlich auch eine direkte Auswirkung auf alle Internet-User.
Warum? Nun, die von Bloggern bereitgestellten Informationen werden natürlich ebenfalls besser vernetzt und können vom interessierten Leser auch schneller gefunden werden.

Da ich den Leitfaden bzw. die Fragen passend gewählt fand, habe ich diese einfach ,teilweise, übernommen ;).

Viele Fäden sorgen für ein starkes Netz!

Nun, ich habe sozusagen einen Teil meiner Blogger, mit denen ich vernetzt bin selber herangezüchtet ;). Ein Freund von mir konnte ich für das Bloggen begeistern. Das ist der Michael von draussenistin . Der arme Kerl hat gerade eine Erkältung. „Also gute Besserung. Offensichtlich haben noch nicht mal Viren ihren Stolz hehe ;)“. Keine Angst liebe Leser, der braucht das für einen gesunden Blutdruck.

Ok, wo war ich…ach ja.

Also ich finde es toll mit anderen Bloggern vernetzt zu sein und werde dieses Netzwerk auch weiter ausbauen. Und ja, ihr dürft euch gerne mit mir vernetzen :).

Es ist interessant zu sehen, wie eine Gemeinschaft größer wird. Eine größere Gruppe hat natürlich Vorteile.  Es können Fragen gestellt werden, Empfehlungen eingeholt werden oder Ratschläge erteilt werden.

Darum finde ich es sehr wichtig gute Kontakte für ein starkes Netz zu haben.

Auch in Hinblick auf meine Leser, die dadurch gebündelte Informationen bekommen.

Welche Art der Vernetzung nutzt du?

Also ich benutze mehrere Möglichkeiten der Vernetzung.

Eine Möglichkeit ist, wie eben geschrieben, das direkte soziale Umfeld. Es macht Spaß mit Freunden gleiche Interessen zu teilen. In diesem Fall das Bloggen. Auch werden häufig Freunde und Familie die ersten Stammleser und das hilft am Ball zu bleiben. „Wann kommt denn mal wieder ein neuer Beitrag , du faule Wutz“: so ein kleiner Seitenhieb wirkt motivationssteigernd :).

Ich bin mittlerweile bei einem Blogverzeichnis eingetragen. Das finde ich super praktisch. Das Verzeichnis holt sich über einen RSS-Feed deine neuesten Beiträge. Diese werden dann beim Blogverzeichnis direkt veröffentlicht und somit vielen Lesern zugänglich gemacht. Somit geht das vernetzen automatisch. Ich werde diese Möglichkeit weiter ausschöpfen, sie ist wärmstens zu empfehlen.

Stichwort soziale Netzwerke. Jeder der Facebook, Xing und Co benutzt, ist ja schon aktiv beim „Networking“. Es gibt auch dort viele Gruppen oder Menschen die sich mit dem bloggen beschäftigen. Diese können mit dem eigenen Netz verknüpft werden.

Welche Vorteile und Nachteile haben sich ergeben?

Diese Frage werde ich übersichtshalber mit Stichpunkten beantworten.

Vorteile:

  • Ein stärkeres Netz 😉
  • Einfacher und umfangreicher Informationsaustausch
  • Leser haben mehr Abwechslung
  • Mehr Leser
  • mehrere Sichtweisen zum gleichen Thema
  • Ideen für interessante Projekte
  • Man lernt viele tolle Menschen kennen

Nachteile:

  • Sehr Zeitaufwendig
  • Gläserne Mensch„<- kann bzw. ist aber auch ein Vorteil  ( “ ich habe nix zu verbergen “ und es wird Vertrauen aufgebaut )

Hast oder hattest du bei der Vernetzung bedenken?

Ich werde auf diese Frage mit „Jein“ antworten! Es gibt auch hier wieder unterschiedliche Betrachtungswinkel. Wie oben erwähnt wirst du zum “ Gläsernen Menschen“ . Der Leser oder eben auch die Blogger Kollegen können aus deinen Beiträgen herauslesen, wer du bist, wie du dich verhälst, welche Vorlieben du hast, wie deine Kontaktdaten sind und wo du wohnst. Das ist ja auch gut so bzw. gewollt.

Ich meine so funktioniert „Netzwerken“ ,viele Menschen müssen erstmal Vertrauen zu dir aufbauen. Dadurch entsteht eine “ Beziehung“.

Die Gefahr ist natürlich das Daten immer auch missbraucht werden können. Dass sollte jedem bewusst sein.

Doch halte ich es für falsch sich wegen so Angelegenheiten dauernd sorgen zu machen. Einer der Gründe warum ich kaum Nachrichten anschaue. Da wird Zuviel negatives gezeigt und die vielen positiven Entwicklungen außen vor gelassen. Weil sich scheinbar schlechte Nachrichten besser verkaufen.

Ups….. ein bisschen abgeschweift.

Ja ich hatte bedenken, doch die Vorteile überwiegen die Nachteile.

Was für ein Fazit/Schlussfolgerung ziehst du daraus?

Nun, ich möchte diese Frage mit der Hilfe einer berühmten Geschichte beantworten. Ich habe sie selber in einem buddhistischen Text gelesen. Das ist schon so lange her, dass ich nicht mehr weiß in welchem.

Es war einmal ein König, der einer Gruppe weiser aber blinder Männer befahl nach Indien zu reisen. Dort sollte sie einen Elefanten finden und ihm berichten was für ein Ding das sei.

Offensichtlich gab es damals noch keinen Blog der sich mit diesen Tieren befasste :).

Nun, die Gruppe macht sich auf den beschwerlichen und langen Weg nach Indien.

Dort angekommen, fragten sie jeden der ihren Weg kreuzte, wo den ein solcher Elefant zu finden sei. Es dauerte nicht lange und ein Bauer bot sich an, die Gruppe zu einem Elefanten zu führen.

Sie erreichten den besagten Ort und die Blinden versuchten nun den Elefant zu erfühlen. Nach einiger Zeit war jeder von ihnen sich sicher, seinem König erklären zu können, was ein Elefant ist. Sie verließen Indien und kehrten zum Hof zurück.

Ein Blinder berichtete : ,,Ein Elefant besteht aus zwei großen Fächern“. Der zweite sagte : ,,Das stimmt doch gar nicht, ein Elefant ist ein großer Arm“. Der Dritte erzählte : ,,Ein Elefant besteht nur aus Falten“. „Ach was aus einer großen Masse von Leder und Borsten, daraus besteht er und sonst nix“: entschied der Vierte.

Der fünfte Blinde meinte nur : ,,Ein Elefant ist ein Gebilde aus vier dicken Säulen“.

Die blinden weisen Männer fingen an sich zu streiten, jeder wollte für sich recht haben. Und sie fürchteten, dass der König sie bestrafen würde, da keiner für sich imstande war genau zu erklären was den nun ein Elefant sei.

Irgendwann fing der König an zufrieden zu lächeln und sprach: „Danke meine Herren, ich glaube ich habe verstanden was ein Elefant ist. Er besteht aus einer großen Masse aus Leder und hat viele Borsten. Er hat viel Falten und auch zwei große Fächer, außerdem besitzt er einen großen Arm und wird von vier gewaltigen Säulen getragen“.

Die blinden weisen Männer waren erstaunt. Sie waren froh darüber, dass der König nicht sauer auf sie war. Gleichzeitig waren sie beschämt nicht erkannt zu haben, dass jeder von ihnen nur einen Teil des Elefanten berührt hatte und behauptete die alleinige Wahrheit zu kennen.

Was lehrt uns diese Geschichte ?

Nun wir sind Menschen, jeder von uns kennt nur einen Teil der Wahrheit, je nachdem welche Erfahrungen er gemacht hat. Wenn nun jeder seinen Teil der Wahrheit beisteuert, haben wir irgendwann das große Ganze zusammen. Und um alle Teile des Puzzles zu bekommen, müssen wir uns vernetzen. Also, lasst uns als Blogger, mit gutem Beispiel vorangehen.

Sodele das war mein Beitrag zur Blogparade. Ich hoffe ihr hattet Spaß beim Lesen. Wie üblich freue ich mich über Anregungen, auch gerne als Kommentar verfasst.

Seine Sicht der Dinge änder … ganz easy, dank Drohnen :)!

Hi.

Es kommt wie es kommen musste. Ein guter Freund von mir ist seit geraumer Zeit ein begeisterter Drohnen Pilot. Diese führt er auch stolz bei jedem Besuch vor.

Und ja als technikbegeisterter Mensch hat es mir schon lange in den Fingern gejuckt so eine fliegendes Wunderwerk in den Händen zu halten. Der Kauf lässt sich ja auch sehr gut rechtfertigen. Wer kennt nicht das Problem, dass nach einem heftigen Sturm die Anzahl der Dachziegeln überprüft werden muß, oder die herrlichen Fotoaufnahmen aus unterschiedlichen Höhen von sich oder anderen lohnenswerten Motiven. Ein großes Abenteuer wenn Tiere, Bauwerke oder schwer erreichbare Orte aus der Luft erforscht werden können. Auch unzählige Blockbuster und Pc-Games gewinnen an Spannung durch den Einsatz von Drohnen.

Ja, auch in mein Leben hat sich die Spannung erhöht….Allerdings die Spannung zwischen mir und meinem Nachbarn, in dessen Fenster die Drohne gelandet ist ;). Zum Glück ist die Spannung, nach einer Entschuldigung meinerseits, wieder gesunken. Puuh das ging schnell, ich sehe die Drohne noch wie sie das Grundstück verlässt und drücke aus Panik die falschen Knöpfe. Bäääm und drei Häuser weiter wird das arme Rentner Paar unsanft bei ihrem Mittagessen gestört.

Ok, es war ein bissel peinlich aber warum müssen die auch genau dort, ihr Haus bauen.

Das tolle ist, der Drohne ist nix passiert ein paar Schrammen und der Batteriedeckel war offen und sonst nix. Da ich diesmal die ganze Sache entspannter angehen wollte, bin ich auf ein nahes, großes Feld geflüchtet um meine Studien fortzuführen.

Wichtige Technische Daten !

Die genaue Bezeichnung des Fluggerätes ist X8HW von SymaMarkenname : LiDi RC

  • Item NO .: X8HW
  • Farbe: Gold mit roten und schwarzen Streifen
  • Frequenz: 2.4G
  • Kanal: 4-Kanal
  • Gyro: 6 Achse
  • WIFI Kamera: Fotos / Video
  • Akku für Quadcopter: 7,4V 2000mAh Li-Poly (im Lieferumfang enthalten)
  • Sender Batterie: 4 x AA Batterie (nicht im Lieferumfang enthalten)
  • Flugzeit : Ungefähr 5 ~ 7 Minuten
  • Ladezeit : Über 200 Minuten
  • Reichweite der Steuerung : Ungefähr 70 Meter
  • Produktgröße : 50 * 50 * 19cm

Warum habe ich mich für diese Drohne entschieden?

Nun, es ist  nicht mein erster Versuch an eine Drohne zu kommen. Ich habe mich länger mit meinem Kumpel unterhalten. Er empfahl mir den Online-Shop banggood. Der Shop hat eine riesige Auswahl an technischen Gerätschaften und elektronischen Spielsachen. Also habe ich mein Glück hier versucht. Ich habe eine Vielzahl von Einzelkomponenten rausgesucht und viel Zeit bei der Recherche verbracht. Ich war eigentlich fertig und hätte nur noch auf Kaufen drücken müssen, doch ich konnte es nicht da mir knapp 500 Euro einfach zu viel waren. Ich meine wer weiß ob das ganze überhaupt Spaß macht, schließlich sind wir Menschen verschieden. Ok, was nun ? Ich hatte mich schließlich für ein komplettes Angebot entschieden, welches sich auf circa 350 € belief und habe den Kauf bestätigt. Nun hieß es warten. Die Drohne war mit dem Schiff auch relativ schnell in Deutschland angekommen….. eigentlich.

Hätte nicht zufällig der Zoll mein Packet in die Finger bekommen. Argh…. Der hatte etwas dagegen, dass in Deutschland Drohnen eingeführt werden bei denen aber auch wirklich gar nix dokumentiert ist. Man hatte sich noch nicht mal die Mühe gemacht das CE Zeichen anzubringen und normalerweise geht das in vielen asiatischen Ländern doch recht fix. Boah, war ich genervt und ein Haufen Arbeit hatte ich auch, da ich zwischen dem Zoll und dem Exporteur vermitteln mußte. Das Ende vom Lied war, die Drohne ging zurück und ich habe zum Glück mein Geld zurückbekommen.

Ich empfehle euch, auf jeden Fall, mit Paypal zu zahlen. Dort sollte der Käuferschutz greifen, falls es Probleme gibt. Es war zumindest beruhigend noch etwas in der Hinterhand zu haben.
Ich war sauer und wollte keine Experimente mehr und habe einfach bei Amazon geschaut, was mit Prime-Versand lieferbar war. Die Drohne mit den besten Bewertungen ist es dann geworden. Und tadaa so fiel die Entscheidung auf die X8HW.

Was gibt es zur Drohne zu sagen?

Also robust ist sie, dass habe ich getestet ;). Auch nach einigen unsanften Landungen ist nur ein kleiner Riss in einem der Standfüße zu sehen. Zu steuern ist sie etwas schwierig am Anfang. Sie bleibt dank „Hovermodus“ auf der gewählten Höhe doch sie driftet zur Seite, dass läßt sich dank Feintuning Knöpfen ausgleichen. Doch diese wiederum lassen sich auf der Fernbedienung, während des Fluges, schlecht bedienen.

Durch das relativ geringe Gewicht stört auch leichter Wind. Doch mit etwas Übung lässt sich die Drohne passabel steuern. Die enthaltenen Kamera ist für den Preis ok und ich werde irgendwann mal eine bessere ActionCam installieren. Die passende Halterung werde ich mir natürlich selber drucken :).

Die Verbindung zwischen WLan und Handy klappt sehr gut und hat keinerlei Probleme verursacht. Die Fernbedienung macht einen sehr billigen Eindruck und ist auch nicht beschriftet, dass werde ich mit der Hilfe eines Eddings ändern.

Wie lautet das Fazit?

Abschließend ist zu sagen, dass der Kauf sich für mich gelohnt hat. Für relativ wenig Geld lässt sich ein Einblick in die faszinierende Welt der Drohnen gewinnen. Für Anfänger ist sie gut geeignet und auch Ersatzteile werden günstig angeboten, falls doch etwas hinüber geht.

Ich habe mir das Ersatzteile-Set, welches rechts verlinkt ist, bestellt. Schon alleine wegen den 2 Akkus die enthalten sind. Durch den Winter reichen zwei Akkus , sind die leer ist man eh durchgefroren. Die Flugzeit lässt sich auch durch das Abschalten der Kamera verlängern.

Was ja auch logisch ist, den so ein WLan -Modul verbraucht halt viel Saft. Ich bin echt mal auf den Sommer gespannt und wie sich eine ActionCam an der Drohne macht.

Soweit so gut, dass war es erstmal von meiner Seite aus. Wie immer freue ich mich über Tipps, Anregungen und Kommentare. Bis denne :).

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Camping in Prag an Sylvester.

Howdy!

Zuallererst, wünsche ich euch ein frohes neues Jahr. Ich hoffe ihr hattet einen tollen Start ins neue Jahr und habt nicht schon alle guten Vorsätze über Bord geschmissen. Da ich dieses mal ein bisschen etwas aufregenderes erleben wollte, habe ich mit Freunden entschlossen das neue Jahr in Prag willkommen zu heißen. Wie immer wurde alles auf den letzten Drücker geplant. Da wir mit unserem Wohnmobil fahren wollten, Zelt ist bei den Temperaturen ein no-go, mußte ersteinmal ein passender Stellplatz reserviert werden. Das ganze ging erstaunlich einfach, beim zweiten Versuch gleich ein Treffer. Unsere Wahl fiel auf den Campingplatz Caravan Camping Cisarska Louka er bot die benötigten Vorrausetzungen. Sprich er war offen, relativ günstig, hatte Stromanschluss und Prag war einfach zu erreichen.

Soweit, so gut, die Reservierung war auch schnell abgewickelt und so konnte das Abenteuer beginnen. Leider wurde unsere Reisegruppe zahlenmäßig dezimiert, verursacht durch einen bösen Magen-Darm Virus. Der Betroffene hatte für ein paar Tage ein sehr intimes Verhältnis mit dem Porzellangott. Ihr kennt den armen Kerl, er hat für modular-leben schon einen Gastbeitrag geschrieben ;).

Für die Fahrt haben wir circa 8 Stunden gebraucht da viele Raucherpausen eingelegt wurden. Natürlich darf die Vignette nicht fehlen, die haben wir an der ersten Tankstelle hinter der Grenze gekauft. Dank Navi verlief die Fahrt ansonsten relativ unspektakulär.

Am Campingplatz angekommen wurden wir von einem älteren Ehepaar begrüßt und wir erfuhren das der Campingplatz schon seit 20 Jahren als Familienbetrieb geführt wird. Tradition verpflichtet und somit wurden wir auch stets freundlich und zuvorkommen behandelt. Wir haben praktischerweise unsere Tagesfahrkarten für den öffentlichen Verkehr auch direkt Vorort kaufen können, was somit Zeit und Nerven gespart hat. Was auch noch interessant ist, es gibt dort für günstiges Geld Zimmer die gemietet werden können. Wir haben diese kurzfristig für zwei Freunde, welche nachgekommen sind, reservieren können. Nix besonderes aber sauber. Insgesamt negativ sind uns nur die Duschen aufgefallen da das Wasser meistens zu kalt war oder kurzfristig zu heiß. Laut den anderen Gästen konnte man aber auch Glück haben :). Aber wie gesagt, für das Geld, an Sylvester und das so Nahe an Prag ist das ok.

Es ist zudem sinnvoll eine Touristen App aufs Handy zu laden, das erspart euch eine Menge Ärger beim Fahrplan lesen. Trotzdem haben wir gefühlte Stunden damit verbracht uns zu orientieren.

Aufgepasst!

Kommen wir zu den Sicherheitsregeln:

  • Kein Geldwechseln auf der Straße
  • Tragt eure Geldbörse in einer Innentasche des Mantels
  • Macht einen Festpreis mit den Taxi Fahrer aus
  • Ruft nur Taxen aus der Taxizentrale
  • Setzt euren gesunden Menschenverstand ein

Wir hatten von diesen Regeln vorher gehört und haben und trotzdem nur teilweise daran gehalten. Und jaaaa, wir haben es bereut 🙂 . Ein Kumpel wurde an Geldautomaten angesprochen ob er einen 1000 Kronen Schein gegen  2 x 500 Kronen tauschen könne. Wir haben uns die Scheine auch noch angeschaut, leider nicht genau genug. Beim späteren Bezahlen im Kleidungsgeschäft gab es dann ein böses erwachen. So waren umgerechnet 40 Euro auf einen Schlag gegen einen wertlose Währung umgetauscht. Also es passiert wirklich, seit nicht so gutmütig bzw. leichtgläubig.

Ein paar Mädels die wir getroffen haben erzählten, dass sie vom Taxi Fahrer verarscht wurden und für eine 5 Minuten Fahrt umgerechnet 40 Euro bezahlt haben. Also bei mehr als 300 Kronen die Fahrt, genau hinsehen.

Glücklicherweise sind die meisten Prager aber herzensgute Menschen und wir haben mit vielen von ihnen tolle Gespräche geführt und auch einige Tipps, was Feiern und Sehenswürdigkeiten angeht, bekommen.

„Must see“!

Prag ist eine wunderschöne Stadt und es gibt unheimlich viel zu sehen. Das Nachleben haben wir vorallem in Bars gen0ßen von denen es dort unheimlich viele gibt. Auch mehrere Diskotheken sind in der Nähe der Altstadt zu finden, doch die waren an Sylvester total überfüllt und wir hatten keine Lust zum Anstehen.

Ansonsten lohnt sich:

  •  Die Altstadt von Prag
  • Der Altstädter Ring
  • Das Rathaus
  • Die astronomische Uhr
  • Die Karlsbrücke
  • Die Prager Burg und den Veitsdom
  • Der Prager Pulverturm

Diese Sehenswürdigkeiten befinden sich relativ Nahe zueinander und waren in den 3,5 Tagen problemlos zu besichtigen.

Was uns nicht gefallen hat waren die Asia Märkte, die waren rausgeschmissene Zeit. Die Waren hätte ich in Deutschland für ähnliche Preise bekommen und bei teuren Produkten ist der Kauf ohne Garantie zu gefährlich. Also, das könnt ihr euch schenken.

Insgesamt war der Trip richtig super und es hat sich auf jedenfall gelohnt. Also Sylvester in Prag, gerne wieder. Ich hoffe ich konnte euch ein paar Ideen für euer nächstes Sylvester liefern. Ansonsten ist Prag natürlich das ganze Jahr über ein lohnendes Reiseziel. Wie immer freue ich mich über Fragen oder Kommentare. Lasst die Finger glühen 🙂

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